Erfolg für Ralf und Cap


Freude bei der Ahlener Ortsgruppe des Deutschen Schäferhundvereins: Der Vorsitzende und Zuchtwart Ralf Meyningmann hatte sich mit seinem vierjährigen Rüden „Cap vom Olfetal“ für die Meisterschaft auf Bundesebene qualifiziert. Und errang einen Achtungserfolg.

Stolzes Team: Ralf Meyningmann und „Cap vom Olfetal“ privat

Der Verein für Deutsche Schäferhunde veranstaltete am vergangenen Wochenende in Meppen seine diesjährige Bundessiegerprüfung. Die besten 120 Deutschen Schäferhunde des Verbands, welche sich zuvor bei den Meisterschaften der jeweiligen Landesverbände durch entsprechende Platzierungen qualifizieren mussten, stritten um Meisterehren in der IGP-3 (Internationale Gebrauchshundeprüfungen, höchster Schwierigkeitsgrad). Die sechs Erstplatzierten dieser Meisterschaft vertreten Deutschland bei der WUSV (Weltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde) – Weltmeisterschaft.

Der derzeitige Vorsitzende und Zuchtwart des Vereins für Deutsche Schäferhunde Ahlen, Ralf Meyningmann, hatte sich mit seinem vierjährigen aus eigener Zucht stammenden Rüden „Cap vom Olfetal“ durch einen achten Platz auf Landesebene für die Meisterschaft auf Bundesebene qualifiziert.

Die IGP ist eine Vielseitigkeitsprüfung bestehend aus Fährtenarbeit, Unterordnungsleistungen und Schutzdienst. Bei der Fährtenarbeit verfolgt der Hund auf landwirtschaftlichem Gelände eine mindestens 60 Minuten alte menschliche Spur, um Gegenstände, die beim Legen der Fährte ausgelegt wurden, zu finden. Hierbei erschnüffelte Cap 94 Punkte von 100 möglichen – sehr gut.

In der Unterordnung muss der Hund seinem Hundeführer stets freudig und aufmerksam folgen. Auf Kommando muss der Hund sich setzen, legen oder stehen bleiben und in dieser Position verweilen, bis er abgeholt oder herangerufen wird. Apportierübungen sind auf ebener Erde, im Freisprung über eine Hürde und über eine 1,80 Meter hohe Kletterwand zu zeigen. Außerdem muss der Hund außer Sicht seines Hundeführers an einer Stelle ruhig liegenbleiben, während ein zweiter Hund alle anderen Unterordnungsübungen ableistet. In dieser Abteilung erreichten Ralf und Cap 77 Punkte – befriedigend.

Der Schutzdienst beinhaltet nachgestellte Situationen aus dem Diensthundebereich. Der Hund streift nach einem Scheintäter, den er nach Auffinden durch Verbellen anzeigt. Ein Fluchtversuch des Täters ist zu verhindern, ein Überfall abzuwehren. Hier schaffte das Team 88 Punkte – gut.

Insgesamt erhielten Ralf und Cap für ihre gezeigte Arbeit 259 Punkte, die Note gut, und belegten in diesem leistungsstarken Feld am Ende den 55. Platz. Ein Achtungserfolg, den es in diesem Bereich in der fast 100-jährigen Schäferhund-Vereinsgeschichte der Ortsgruppe Ahlen so noch nicht gegeben hat. 

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