Gemeinsam Verstorbenen gedenken


Ein ökumenisches Stadtgebet lädt ein, an all jene zu denken, die leiden, krank oder verstorben sind. Der Weg der Erinnerung, der Trauer, aber auch des Mutes führt auf die Osthalde.

Laden zum ökumenischen Stadtgebet auf die Osthalde ein (vl.): Willi Stroband, Thomas Gocke, Dr. Petra Gosda, Martina Jotzeit und Shabo Hanna. Peter Schniederjürgen

Der Förderverein Haldenkreuz und die christlichen Gemeinden der Stadt laden am 13. November (Samstag) ab 16.30 Uhr zum wieder zu einem ökumenischen Stadtgebet ein. Und das dort, wo sie dem Himmel am nächsten sind: auf der Osthalde nämlich. Eingebettet zwischen den Gedenktagen Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag soll das Stadtgebet ein Trauer- und Erinnerungsweg für die Verstorbenen der Coronapandemie, für die Flutopfer sowie für Kranke und für Menschen, die auf der Schwelle des Todes stehen, sein.

Gleichzeitig ist der auf die Halde als Begleitweg für die Angehörigen in ihrer persönlichen Trauer gedacht. Mitglieder des Fördervereins und Vertreter der christlichen Kirchengemeinden werden an einigen Stationen des Haldenkreuzwegs anhalten und verschiedene Impulse und Fürbitten verlesen, die von Gemeindemitgliedern stammen.

Diese Fürbitten werden zuvor in Sammelboxen in den Kirchen entgegengenommen. Die Möglichkeit dazu besteht von Samstag bis Montag (1. November) sowie am Wochenende 6. und 7. November. Darüber hinaus können Fürbitten auf digitalem Weg im Internet unter www.menschen-leben-kirche.de eingereicht werden.

Das Haldenkreuz wird an dem Abend als sichtbares Zeichen für gut drei Stunden mit unterschiedlichen Farben beleuchtet. Eine weitere Besonderheit kündigt Martina Jotzeit an. „Der Förderverein hat drei Alphornbläser engagiert, die während des Aufstiegs und oben auf der Halde weit hörbar die Menschen auf das ökumenische Stadtgebet einstimmen“, so die Vorsitzende des Fördervereins Haldenkreuz.

Jeder, der möchte, kann mitgehen und den Klängen lauschen. Aber es besteht auch die Möglichkeit, einfach zuhause eine Kerze anzünden und an die Liebsten denken.

„Noch ein Tipp, wer mit auf die Halde gehen möchte, sollte an gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe denken“, empfiehlt Martina Jotzeit. Sie weist darauf hin, dass die Teilnahme auf eigene Gefahr geschieht.

Können die Abstände nicht eingehalten werden, gelten Maskenpflicht und die 3G-Regelung.

von Von Peter Schniederjürgenund

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