Glückaufsaal als Impfraum mit zwei Kabinen


Dieses Impfangebot hat sich gelohnt: Im Glückaufheim holten sich fast 100 Frauen und Männer jetzt den Piks gegen Covid-19.

Die Impfaktion im Glückaufheim am Donnerstag wurde gut angenommen. Stadtteilbüro

Auf Initiative verschiedener Einrichtungen aus dem Ostenstadtteil fand am Donnerstagvormittag eine Impfaktion im Stadtteilbüro am Glückaufplatz statt. Bei dieser mobilen Impfaktion des Gesundheitsamts im Kreis Warendorf wurde der Glückaufsaal zum Impfraum mit zwei Kabinen umgebaut, so dass ein kontinuierliches Impfen möglich war.

Das Stadtteilbüro hatte im Vorfeld stark für die Aktion geworben – sowohl in den sozialen Medien als auch in direkten Gesprächen. Die Mitarbeiterschaft hatten die Diesterwegschule, das Awo-Familienzentrum Wetterweg und den Koloniemarkt besucht, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über den Impfschutz ins Gespräch zu kommen.

„Wir sind sehr zufrieden, denn viele haben das Angebot genutzt. Es waren Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen bei uns und haben sich impfen lassen“, äußerte sich Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros, zufrieden. Insgesamt haben fast sich fast 100 Frauen und Männer den Piks abgeholt. Das Angebot lief über insgesamt vier Stunden und es wurde durchgehend geimpft. Zeitweise bildete sich eine Schlange vor dem Glückaufheim. Als Impfstoffe wurden Biontech und Johnson & Johnson angeboten.

Dies war die letzte mobile Impfaktion, die Aktion ist vorerst eingestellt. „Wenn es zum späteren Zeitpunkt nochmals eine Möglichkeit geben wird, werden wir uns bemühen, ein weiteres Angebot in unseren Räumen zu unterbreiten“, sagte Hermann Huerkamp. Einige Bewohner würden sich eben spät oder nur unter dem zunehmenden gesellschaftlichen Druck für das Impfen und den Gesundheitsschutz entscheiden.

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