In drei Jahren rund 90 000 Euro in die Tennisanlage investiert


Top in Schuss ist die Tennisanlage der TuS Westfalia Vorhelm – und das vor allem durch ehrenamtliche Arbeit. Vertreter des Ortsausschusses und der Stadtverwaltung überzeugten sich am Montag direkt vor Ort davon.

Markus Hackenjos (l.) präsentierte den Vertretern aus Politik und Verwaltung die Ergebnisse vieler Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Mit Mitteln aus dem Fonds für bürgerschaftliches Engagement konnte das Vorhelmer Tennisclubheim mit einem neuen Dach versehen werden. Christian Wolff

Mit 63 ehrenamtlich geleisteten Stunden und Mitteln aus dem Fonds für bürgerschaftliches Engagement hat die Tennisabteilung der TuS Westfalia Vorhelm vor einigen Monaten das Dach ihres Clubheims saniert. Bei einem Ortstermin zeigte Markus Hackenjos den Politikern und Verwaltungsvertretern im Ortsausschuss im Namen seiner Sportabteilung das Ergebnis – und mehr.

Das Clubhaus, ein ehemaliger Messestand der Firma Krupp-Polysius, ist nun wieder dicht, gedämmt und werde „sicher noch weitere 50 Jahre halten“, so Hackenhos. Ohnehin habe die Tennisanlage einen hohen Stellenwert im Dorf, was sich auch daran zeige, dass 90 Prozent der Tennisspieler und -trainer bei Eigenleistungen mit anpacken. „Darunter sind auch viele Jugendliche. Seit 17 Jahren gibt es eine Kooperation mit der Grundschule“, sagte er. „In den vergangenen drei Jahren haben wir hier rund 90 000 Euro investiert. 13 Mannschaften nehmen aktiv am Spielgeschehen teil.“

Die Corona-Pandemie habe die Tennisabteilung glücklicherweise kaum tangiert, hielt der Abteilungsleiter fest. „Wir waren die letzten, die zumachen mussten und die ersten, die wieder durften.“ In der Zwischenzeit sei ebenfalls viel in Sachen Platzpflege passiert. „Die Beleuchtung wurde komplett auf LED umgerüstet, was uns natürlich angesichts der aktuellen Energiekrise sehr entgegenkommt.“

Apropos Pflege: Markus Hackenjos könne sich durchaus vorstellen, die Pflege des neuen Bike-Parks, der nur einen Steinwurf entfernt liegt, in Kooperation zu betreiben. Da sei noch nichts festgelegt, aber: „Die notwendigen Geräte haben wir hier.“ Ausschussvorsitzender Hubertus Beier wünschte sich, dass die Akteure in diesem Punkt im Gespräch bleiben. Die Erneuerung der Zuwegung stehe ja auch noch in Kürze an und gebe dem Sportpark ein „rundes Bild“.

von -chw-

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