Jeder kann etwas zum Fest beitragen


Premiere für ein besonderes Stadtteilfest: Rund 30 kleine Angebote fügen sich am Samstag zu einem Ganzen.

Flohmärkte, Spielaktionen und vieles mehr sind beim Stadtteilfest geplant.

Ein Stadtteilfest, an dem sich die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner wirklich beteiligen? Geht das in Ahlen? Ja. Und es heißt „Nelha“. Sehr zufrieden zeigt sich das Team um die Ahlener Schuhfabrik mit den bereits erfolgten Anmeldungen. „Nelha“ wird ganztägig am Samstag (13. August) in dem Quartier zwischen Werse, Konrad-Adenauer-Ring, Gerichtsstraße und Ost-/Weststraße stattfinden.

„Dieses Stadtteilfest ist anders als die bisher in Ahlen bekannten“, so Christiane Busmann, Geschäftsführerin der Schuhfabrik. „Unsere Idee ist es, dass alle, die im Quartier wohnen oder arbeiten, etwas zum Fest beitragen können“. „Nelha“ findet dezentral an ganz vielen Stellen im Stadtviertel statt. Die Bewohner und Bewohnerinnen öffnen ihre Gärten oder Hinterhöfe, um die Gäste zu empfangen. Die weiteren Angebote reichen von Flohmärkten, die im Hinterhof oder in Einfahrten stattfinden, über Spielaktionen für Kinder bis zu Livemusik und Kindertheater. Die Besucherinnen und Besucher erwartet auf jeden Fall ein entspanntes Stadtteilfest ohne Gedränge und mit vielen, kleinen interessanten Orten.

Damit sich alle zurechtfinden, gibt es einen Stadtteilplan mit allen angebotenen Aktionen. Der Plan ist ab sofort auch im Internet unter werdestadt.de abrufbar.

Im Vorfeld hat das Team der Schuhfabrik alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers mit Hilfe eines Faltblatts über das bevorstehende Ereignis und die Mitgestaltungsmöglichkeiten informiert. „Wir haben im Quartier um die 1800 Haushalte“, so Michael „Locke“ Leifeld, der Vorsitzende der Initiative Bürgerzentrum Schuhfabrik. „26 Kilometer sind wir gelaufen, um in alle Briefkästen unsere Infos einwerfen zu können.“ Das habe sich gelohnt.

So gibt es zum jetzigen Stand über 30 Haushalte und Vereine, die beim ersten „Nelha“ mitmachen. „Für so ein Fest, mit einem ungewöhnlichen Konzept, eine gute Quote, die Abwechslung garantiert“, so Christiane Busmann.

Wer das Quartier noch nicht kennt, wird es kennenlernen. „Wichtig ist uns, dass die Menschen miteinander in Kontakt kommen. Und das werden sie bei „Nelha“ auf jeden Fall, so Michael Leifeld. Das Fest ist Teil des Projekts „Dritte Orte – Raum und Zeit für Veränderung“ und wird über das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert.

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