Krankenhaus Ahlen erhält Millionenförderung vom Land


Große Freude beim St.-Franziskus-Hospital Ahlen. Es hat vom Land ein große Fördersumme für einen wichtigen Neubau erhalten.

Künftig sollen am St.-Franziskus-Hospital in Ahlen Kinder- und Geburtsklinik zu einem Mutter-Kind-Familien-Zentrum in einem Neubau zusammengeführt werden. Dafür gab es nun eine Förderung in Millionenhöhe vom Land.

Ahlen/Düsseldorf (gl) - NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat im Rahmen des Investitionsprogramms Krankenhaus-Einzelförderung am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster einen Förderbescheid über rund 11,2 Millionen Euro an das St.-Franziskus-Hospital Ahlen übergeben. Die Förderung erhält das Hospital für einen Neubau, in dem die Kinder- und die Geburtsklinik zu einem Mutter-Kind-Familien-Zentrum zusammengeführt werden können.

Hoch erfreut über Fördersumme

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt in einer Mitteilung seines Ministeriums: „Ich freue mich sehr, dass mithilfe der Förderung des Landes im Kreis Warendorf am St. Franziskus-Hospital Ahlen ein Mutter-Kind-Familien-Zentrum entstehen kann. Der Neubau passt die Versorgung in der Region in diesem wichtigen Bereich an den neuesten medizinisch-pflegerischen Stand an.“ Das komme den Patientinnen und Patienten unmittelbar zugute, so Laumann weiter.

„Ich bin hoch erfreut über diese Förderung, da die Landesregierung damit zum Ausdruck bringt, dass ihr die moderne, qualifizierte und wohnortnahe Versorgung der Kinder und ihrer Familien auch im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen ist und sie in die Zukunft investieren will“, wird Dr. Carsten Krüger, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik am St.-Franziskus-Hospital, zitiert.

Zeitgemäße Versorgung auf hohem Niveau

Für das St.-Franziskus-Hospital bedankten sich Geschäftsführerin Anja Rapos und der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Dr. med. Markus Gantert, bei Laumann: „Wir freuen uns jetzt auf die Möglichkeit, zukünftig Schwangere, Patientinnen und Patienten, Neugeborene, Kinder und Jugendliche und deren Eltern zeitgemäß auf hohem Niveau zu versorgen und unter einem Dach unterbringen zu können.“ Gleichzeitig könne dem Personal ein attraktiver Arbeitsplatz geboten und neue Konzepte wie hebammengeleitete Kreißsäle etabliert werden.

Ohne diese Fördermittel wäre das Gesamtprojekt für die Klinik allein nicht zu stemmen gewesen, heißt es weiter vonseiten der Geschäftsführerin. Der Neubau des neuen „Mutter-Kind-Familien-Zentrums“ soll schon Anfang 2022 beginnen.

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