„Menschen sind motiviert zu wählen“


Seit 8 Uhr sind die Wahllokale auch in Ahlen geöffnet. Heute entscheiden die Bürger über die Zusammensetzung des 20. Deutschen Bundestages.

Die ersten Schokoladen kommen bei den Wahlhelfern an: Jennifer Wonnemann, Nadine Köttendorf, Diana Berger, Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Gabriele Hoffmann (v. l.). Ralf Steinhorst

16 Uhr: Die Wahlbeteiligung liegt nur noch zwei Prozentpunkte hinter der Wahlbeteiligung aus dem Jahr 2017, und dabei haben die Wahllokale noch zwei Stunden geöffnet. Um 16 Uhr haben bereits 69,58 Prozent der Ahlener ihre Stimme abgegeben. 2017 waren es zum selben Zeitpunkt 67,70 Prozent. Am Ende lag die Wahlbeteiligung vor vier Jahren bei 71,48 Prozent – eine Zahl, die in diesem Jahr geknackt werden könnte. Drei Wahlbezirke verzeichnen bereits eine Wahlbeteiligung von über 80 Prozent (Augustin-Wibbelt-Schule vorne, Augustin-Wibbelt-Schule hinten, Martinschule).

14 Uhr: Um 14 Uhr ist die Wahlbeteiligung in der Stadt Ahlen über die 60-Prozent-Hürde geklettert. 60,35 Prozent der Ahlener haben bereits ihre Stimme abgegeben. 2017 lag die Quote zu diesem Zeitpunkt bei 55,98 Prozent. Besonders hoch ist die Beteiligung derzeit im Ortsteil Vorhelm. Dort haben bereits über 70 Prozent der Bürger abgestimmt. In den Wahllokalen Jugendzentrum Ost sowie Feuerwache Süd liegt die Wahlbeteiligung noch unter 44 Prozent.

11.30 Uhr: Die Stadt Ahlen vermeldet den ersten Zwischenstand über die Wahlbeteiligung. Mit 47,69 Prozent liegt diese wesentlich höher als noch vor vier Jahren. 2017 hatten zu diesem Zeitpunkt erst 38,90 Prozent abgestimmt.

Die höchste Beteiligung verzeichnete um halb zwölf der Wahlbezirk 21 (Lambertischule links) in Dolberg mit 59,81 Prozent. Schlusslicht war der Wahlbezirk 20 (Feuerwache Süd) mit 29,02 Prozent.

Pünktlich um 10 Uhr begann Bürgermeister Dr. Alexander Berger zusammen mit Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann die traditionellen Besuche in den 22 Wahllokalen. Mit im Gepäck waren Schokoladen und Aufwandsentschädigungen für die insgesamt 236 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer.

Startpunkt war die Therese-Münsterteicher-Gesamtschule mit zwei Wahllokalen. Praktischerweise konnte das Stadtoberhaupt zusammen mit seiner Ehefrau Diana dort auch gleich selbst seine Kreuze auf dem Stimmzettel machen.

Gabriele Hoffmann gab die Zahl der Briefwahlanträge mit 12 633 an, ein neuer Rekord. Was sich im Wahllokal „Therese.Münsterteicher-Gesamtschule links“ auch auswirkte. „Hier haben 50 Prozent von der Briefwahl Gebrauch gemacht“, sah Wahlvorsteherin Nadine Köttendorf den bisherigen Ablauf entspannt. Auch nebenan im Wahlbezirk 8 bei Wahlvorsteherin Nicole Wittkemper-Peilert ging es gelöst zu: „Ein stetiger Fluss, die Menschen sind motiviert zu wählen“.

von -rst-

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