Parkour besiegt die Zombies


Das Herbstferienprojekt der Jugendecke Nord hat die Ziellinie erreicht. Mit der Abschlusspräsentation endete das Parkour-Projekt.

Eine Woche lang übten Lucas Menne (stehend l.) und Felix Beckhoff (stehend r.) mit 18 Jugendlichen.Uh, wie angsteinflößend die sonst so braven Kinder aus der Jugendecke sein können: Theaterpädagogin Olga Jentsch half bei der „artgerechten Verwandlung“ in waschechte Zombies. Jugendecke Nord

Gruselig wurde es in diesen Tagen in der Turnhalle der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule, als die Teilnehmer der Parkourwoche (wir berichteten) ihre Abschlusspräsentation vorstellten. Alles stand unter dem Motto „Halloween“.

Dafür mussten Narben und Wunden geschminkt werden, um die richtige Zombiestimmung zu kreieren. Hindernisse wurden an den richtigen Platz geschoben und die Abläufe genau geplant. Und dann konnte es losgehen: Ein spannendes Parkourabenteuer bestritten die 18 Teilnehmer.

Die Zombies mussten bzw. konnten nur durch das Überwinden der Hindernisse daran gehindert werden, die Weltherrschaft an sich zu nehmen. Aber das war kein Problem, hatten die Teilnehmenden doch eine Woche lang im Projekt der Jugendecke Nord gelernt, was „Basic Jumps“ und „Special Jumps“ alles so ausmachen. Am Ende der Performance lagen sich dann aber alle coronakonform „in den Armen“ und die Zombies waren schließlich doch nicht so böse wie vorerst angenommen. So konnte zumindest diese Apokalypse von Ahlen und der Welt abgehalten werden.

„Wenn es mit anderen globalen Problemen auch so leicht gehen würde, dann wäre wohl Parkouring noch gefragter als es jetzt schon ist“, lautete das Fazit von Mitorganisator Tobias Winopall. Sei‘s drum: Alle Mitmachenden attestierten dem Projekt eine Menge Spaß, Muskelkater, Kunstblut und die Hoffnung auf eine weitere Fortsetzung im kommenden Jahr.

von Von Christian Wolff

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