Provokation durch „Problemfans“


Die Polizei zieht nach dem Fußballspiel von Rot-Weiß Ahlen gegen Preußen Münster Bilanz. Zeitweise sei die Lage etwas unübersichtlich gewesen.

An einigen Stellen blieben Schmierereien zurück. Wolff

Der Start war schon vielversprechend, denn sowohl die Anreise als auch das Verhalten der Fans während des Regionalligaspiels Rot-Weiß Ahlen und SC Preußen Münster am Freitagabend waren friedlich. Allerdings kam es bei der Begleitung der Preußenfans nach Spielende auf dem Weg zum Bahnhof zu einer Provokation durch Ahlener, so dass die Polizei doch noch einschreiten musste, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die zunächst etwas unübersichtliche Lage vor Ort beruhigten die Einsatzkräfte sehr schnell, so dass die Gästefans ihre Rückreise ohne weitere Zwischenfälle antraten. An einigen Stellen im Stadtgebiet hinterließen die Fußballfans jedoch unliebsame Spuren, zum Beispiel einige Schmierereien an Geschäften rund um den Marktplatz.

Aus dem Oberzentrum reisten etwa 1000 Fans an, unter denen sich rund 95 sogenannte „Problemfans“ befanden. Circa 1500 Heimfans unterstützten ihre Mannschaft, darunter etwa 50 Ultras. Während des Spiels kam es in beiden Fanlagern vereinzelt zum Abbrennen von Pyrotechnik. Die Polizei leitete deshalb Ermittlungsverfahren ein.

Die Kreispolizeibehörde Warendorf wurde bei der Einsatzbewältigung durch die Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Landesreiterstaffel unterstützt.

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