Unplugged-Versionen bieten Überraschung


Es war ein würdiges Finale für die Reihe „Exklusive Konzerte für Very Interested People“. „Queen May Rock“ begeisterte das Publikum.

Die Musiker von „Queen May Rock“ überzeugten in der Schuhfabrik auf ganzer Linie. Besonders Sänger Michael Anthony Austin (r.) machte das Tribute-Konzert zu einem besonderen Genuss. Theo HemingTheo Heming

Einen mitreißenden Konzertabend bot „Queen May Rock“ am vergangenen Samstag in der Schuhfabrik. Bereits zum dritten Mal standen die fünf Musiker auf der Bühne des Bürgerzentrums und dementsprechend groß war die Vorfreude des Publikums.

Beim letzten Konzert in diesem Jahr in der Reihe „Exklusive Konzerte für Very Interested People“ gab „Queen May Rock“ alles. Die perfekt aufeinander eingespielten Musiker schufen eine beeindruckende Konzertatmosphäre, die keine Wünsche offen ließ. Gleich der Opener „One Vision“ erklang in überragendem Soundgewand und riss die Zuhörenden von der ersten Minute an mit. Die im umfangreichen Queen-Schaffen angehäuften Hits wie „Killer Queen“, „Somebody To Love“, „Under Pressure“ und „Who Wants To Live Forever“ folgten schon in der ersten Hälfte des Konzerts Schlag auf Schlag, berichtet der Veranstalter in einem Pressetext.

Nach der Pause kehrte „Queen May Rock“ als Unplugged-Version zurück und bot „I Want To Break Free“ und „Tie Your Mother Down“ im ungewohnten und umso beeindruckenderem Klanggewand mit Akustikgitarren und Cajon dar. Vor allem Sänger Michael Anthony Austin überzeugte bei der gesamten Show sowohl mit seiner ausdrucksstarken Stimme als auch mit den typisch energiegeladenen Gesten und seinen charmanten Zwischenansagen.

Damit auch der Gesamtsound wie das Original klingt, wurden die mehrstimmigen, für Queen so typischen Chorsätze live von den anderen Musikern gesungen. Ein besonderes Highlight bot Bassist Horst Zaunegger mit seinem explosiven Solo auf dem Viersaiter, bei dem er mit flinken Fingern ein rhythmisches Bassgewitter entfachte, das das Publikum besonders begeisterte. Auch Markus Hoppmann (Gitarren), Florian Kremer (Keyboards, Gesang) und Marco M. Molitor (Drums, Gesang) überzeugten mit ihrer individuellen Note und unbändigen Spielfreude auf ganzer Linie, sodass die pure Rockenergie der Queen-Songs in einer unvergesslich dynamischen Show nach zwei Zugaben mit „We Are The Champions“ ein standesgemäßes krönendes Ende fand.

von Von und

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