Hospizbewegung kauft die bisher genutzte Immobilie


Kreis Warendorf / Ahlen (ps). Lange herrschte Ungewissheit über die Zukunft des Hospizstandorts. Jetzt ist es klar.

Der neue Vorstand hat für das Hospiz großes vor: Das Foto zeigt: (v.l.) Sigrid Große Halbuer, Schriftführerin Margret Weischer, die stellvertretende Vorsitzende Anne Maasch, Beisitzer Jörg Kuster, Besitzerin Iris Richter und den Vorsitzenden Norbert Westerhoff. Foto: Schniederjürgen

„Die Mitgliederversammlung stimmte dem Erwerb des jetzigen Geländes und Gebäudes zu“, sagt Johannes Horstmann, Assistent des Vorstands. 

Bebauungsplan muss geändert werden

Damit hat der Verein die Zustimmung der Mitglieder, das Verkaufsangebot der Investorenfamilie Horstmann, die auch das Kloster in Warendorf umgebaut hat, anzunehmen. 

„Wir sind auch sehr froh über die Mithilfe der Stadt“, ergänzt Johannes Horstmann. Denn hier liegt noch die vermutlich letzte Hürde, die Änderung des Bebauungsplans. 

Kauf wird durch Spenden finanziert

Auf dem jetzigen Hospizgelände am Nonnengarten in Ahlen, vormals ein Kloster des Ordens Schwestern Unserer Lieben Frau aus Coesfeld, ist einiges geplant. 

„Wir haben das Glück, das wir dank zahlreicher zweckgebundener Spenden das Objekt ohne Kreditaufnahme erwerben können“, freut sich Schatzmeisterin Sigrid Große-Halbuer. 

900 Quadratmeter barrierefrei Nutzfläche

Doch von welcher Größe ist hier die Rede? „Das zu erwerbende Grundstück umfasst das Ex-Klostergebäude und den ehemaligen Friedhof, eine Größe von über 5000 Quadratmetern“, sagt der neue Vorsitzende des Hospizes, Norbert Westerhoff. 

Für die Hospizbewegung ist das eine ideale Gelegenheit. Denn der Ort ist im ganzen Bereich gut eingeführt, gut zu erreichen und räumlich könnte es kaum besser sein. „Wir haben hier gute 900 Quadratmeter barrierefrei, wo ist so etwas sonst zu bekommen“, stellt der Vorsitzende freudig fest.

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