Innungen ehren die besten Nachwuchs-Handwerker


Ehre wem Ehre gebührt: Die Handwerksinnungen im Kreis Warendorf haben die Besten bei den Gesellenprüfungen ausgezeichnet.

Hätten gern zusammen mit den Obermeistern der Innungen den Innungsbesten und deren Ausbildern persönlich gratuliert: KH-Geschäftsführer Reinhard Kipp und Ann-Kristin Erdmann, Bereichsleiterin für die Innungen im Kreis Warendorf. Angesichts der Pandemie bliebt es bei der Versendung der Urkunden per Post.

Kreis Warendorf (gl) - Die Warendorfer Innungen haben die besten Handwerker bei den Gesellenprüfungen geehrt. „Die Gesamt-Prüfungsleistung muss sehr gut sein, um als Innungsbester ausgezeichnet zu werden. Es hat schon Prüfungen gegeben, bei denen es keinen Innungsbesten gab, weil die Prüfungsleistungen nicht gut genug waren“, erklärt Reinhard Kipp von der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH).

Ausgezeichnet wurden:

– Fachinnung für Elektrotechnik Warendorf: Ausbildungsberuf: Elektroniker Jannis Albers, Warendorf (Ausbildungsbetrieb: Elektro Rose, Warendorf).

– Kraftfahrzeug-Innung Warendorf: Ausbildungsberuf: Kfz-Mechatroniker: Julian Valentin Bülte, Versmold (Ausbildungsbetrieb: Michael Wiengarten, Sassenberg).

– Metall-Innung Warendorf: Ausbildungsberuf: Feinwerkmechaniker: Carsten Hofmeister, Langenberg (Ausbildungsbetrieb: Becklönne Maschinenbau, Wadersloh); Ausbildungsberuf: Metallbauer: Noel Bargel, Ennigerloh (Ausbildungsbetrieb: Quasebart und Bils Metallbautechnik, Oelde).

– Fachinnung Sanitär-Heizung-Klima Warendorf: Ausbildungsberuf: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Timo Roß, Warendorf (Ausbildungsbetrieb: B. Wessel, Sassenberg).

Technisch orientierte Berufe

In diesem Winter war für die mehr technisch orientierten Berufe der Hauptprüfungstermin. Mit in die Wertung kamen auch die Prüfungsabsolventen, die bereits im Sommer 2021 die Gesellenprüfung mit guten Ergebnissen abgelegt haben. „Die Innungsbesten verdienen es eigentlich, dass man ihre Leistungen in der Öffentlichkeit besonders würdigt“, erklärt Reinhard Kipp. „Dies geschieht normalerweise im Rahmen der Freisprechungsfeiern der Innungen. Doch wegen Corona mussten wir nun schon bei der vierten Prüfung in Folge auf diese traditionelle Veranstaltung verzichten.“

So bleibt den jetzt als Innungsbeste ausgezeichneten neuen Gesellen und ihren Ausbildungsbetrieben nur ein herzlicher Glückwunsch der Innung und der Kreishandwerkerschaft aus der Ferne. Die Ehrenurkunde wurde mit dem Glückwunschschreiben auf dem Postweg übermittelt.

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