Katholiken im Kreis Warendorf sollen Stimme abgeben


Neue Pfarreiräte und Kirchenvorstände stehen im Kreis Warendorf zur Wahl. Kreisdechant Peter Lenfers wünscht sich eine hohe Wahlbeteiligung.

Pfarrer Peter Lenfers, Kreisdechant in Warendorf und Pfarrer von St. Laurentius in Warendorf  ruft die Katholiken in seiner Region auf, sich an den Wahlen zum Kirchenvorstand und zum Pfarreirat zu beteiligen. Foto: Bistum Münster

Kreis Warendorf (gl) - Im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster dürfen am Samstag und Sonntag, 6. und 7. November, knapp 1,4 Millionen Katholiken ab 14 beziehungsweise 18 Jahren neue Pfarreiräte und Kirchenvorstände in ihren Pfarreien bestimmen – davon rund 168.000 im Kreisdekanat Warendorf. Kreisdechant Peter Lenfers ruft die Katholiken in seiner Region auf, ihr Stimmrecht zu nutzen: „Wir brauchen kompetente und engagierte Mitglieder in den Gremien, die selbstbewusst und kreativ Verantwortung übernehmen und über die Zukunft der Gemeinden mitentscheiden.“ 

„Und dies in einer für die Kirche schwierigen Zeit.“

Lenfers bedankt sich schon jetzt bei allen, die für die Gremien kandidieren: „Und dies in einer für die Kirche schwierigen Zeit.“ Der Kreisdechant hofft auf eine rege Wahlbeteiligung: „So bekommen Pfarreirat und Kirchenvorstand eine breite Legitimation, die Rückhalt für die bevorstehenden Aufgaben und Anerkennung zugleich ist.“ Die Kirchenvorstände verwalten und vertreten das Vermögen der Kirchengemeinden. Dabei beschäftigen sich die Mitglieder unter anderem mit Personal- und Finanzfragen und entscheiden über Investitionen sowie den Unterhalt von Gebäuden. Die Mitglieder des Pfarreirats verantworten das seelsorgliche Leben in der Gemeinde und entwickeln Konzepte, wie dieses in Zukunft gestaltet werden soll. 

Leitungsaufgaben

Die Pfarreiratsvertreter übernehmen immer häufiger auch Leitungsaufgaben. Nach der Premiere 2017 besteht wieder die Möglichkeit der Allgemeinen Briefwahl. Im NRW-Teil des Bistums haben sich fast 90 der insgesamt 167 Pfarreien für dieses Verfahren entschieden. Damit soll die Wahlbeteiligung und so die Legitimation für das kirchliche Gremium gesteigert werden. Mit Erfolg, wie sich bei den vorigen Wahlen gezeigt hat. 

Briefwahl

Allgemeine Briefwahl bedeutet, dass jedem wahlberechtigten Mitglied der Pfarrei die Wahlunterlagen zugestellt werden. Den Wahlbrief können die Wählerinnen und Wähler per Post senden oder persönlich in der Pfarrei, an einer der Sonderabgabestellen sowie am Wahltag im Wahlbüro abgeben. Alternativ wird die Wahl als Urnenwahl durchgeführt.

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