RVM: Verkauf des Neun-Euro-Tickets startet am 23. Mai


Wer den Sommer in vollen Zügen genießen möchte, fährt mit dem Neu-Euro-Ticket mit Bus und Bahn. Am Montag (23. Mai) startet der Verkauf.

Für neun Euro ist das Ticket zu haben, mit dem sich der gesamte deutsche Nahverkehr einen Monat lang nutzen lässt.

Kreis Warendorf (gl) - Bundestag und Bundesrat haben am Freitag den Weg freigemacht fürs Neun-Euro-Ticket. „Darauf haben wir gewartet“, erklärt André Pieperjohanns, Geschäftsführer des Regionalverkehrs Münsterland (RVM). „Jetzt können wir direkt am Montag, 23. Mai, mit dem Vorverkauf starten.“

Akribisch vorbereitet

Das kommunale Verkehrsunternehmen hat sich nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen akribisch auf diesen Moment vorbereitet. „Das neue Ticket wurde in unser Vertriebshintergrundsystem und in die Bubim-App intergiert und steht dort jetzt zur Verfügung“, erläutert Pieperjohanns. Das heißt, wer möchte, kann sich das ab dem 1. Juni deutschlandweit gültige Ticket für den Nahverkehr bereits von Montag an kaufen. Die Bubim-App ist kostenlos erhältlich.

In der App mit Fahrplan

Mit ihr das Neun-Euro-Ticket zu kaufen bietet sich laut RVM auch deshalb an, weil die App über eine elektronische Fahrplanauskunft verfügt. Mit wenigen Klicks ist so die ideale Verbindung für die gewünschte Strecke gefunden. Die Fahrplanauskunft funktioniert für den Nahverkehr deutschlandweit. Pieperjohanns rät, beim Kauf im Bus die EC-Karte zur Zahlung zu nutzen. Alle Fahrzeuge sind mit Kartenlesegeräten ausgestattet.

Am besten bargeldlos

Die bargeldlose Zahlung ist schnell und einfach. Er fügt mit Blick auf Barzahler schmunzelnd hinzu: „Es liegen Ein-Euro-Münzen zum Wechseln bereit.“ „Das Interesse der Kunden ist groß“, berichtet Pieperjohanns weiter. Er rechnet damit, dass sich bereits viele Fahrgäste im Vorverkauf ihr Ticket besorgen werden.

Abonnenten müssen sich um nichts kümmern

Abo-Kunden müssen sich übrigens um nichts kümmern. Der RVM hat alle Dauerkunden angeschrieben. Ihr Ticketpreis wird für die Monate Juni, Juli und August auf neun Euro reduziert, sie benötigen keinen zusätzlichen Fahrschein. Wer ein Abo-Ticket hat, muss es aber als Nachweis bei allen Fahrten, auch außerhalb des eigentlichen Geltungsbereichs mitführen.

Gespannt auf die drei Monate

Pieperjohanns blickt gespannt auf die kommenden Monate: „Das Neun-Euro-Ticket ist für alle Verkehrsunternehmen gleichzeitig Herausforderung und Chance. Wir wünschen uns, dass viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr positiv erleben.“

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