Beckum pflegt die vertrauensvolle Städtepartnerschaft


Das eine Jahr Verspätung tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Städtepartnerschaft mit Seebad Heringsdorf wurde gefestigt.

Festakt mit leichter Verspätung wegen der Pandemie: Eine Beckumer Delegation reiste zur Jubiläumsfeier in die Partnergemeinde Seebad Heringsdorf.

Beckum (gl) - Bürgermeister Michael Gerdhenrich ist mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Förderverein und aus der Gründungsphase zur Jubiläumsfeier in die Partnergemeinde Seebad Heringsdorf gereist. Wegen der Corona-Pandemie musste das Fest zum 30-jährigen Bestehen der deutsch-deutschen Städtepartnerschaft um ein Jahr verschoben werden. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. 

Ein Jahr Verspätung

Ringsherum war zu hören, dass die mittlerweile 31 Jahre währende Städtepartnerschaft längst zu einer Freundschaft geworden ist. Während des Festakts auf der Ahlbecker Seebrücke betonten Michael Gerdhenrich und seine Heringsdorfer Amtskollegin Laura Isabelle Marisken die Bedeutung der Städtepartnerschaft und das Engagement der Menschen, die die Partnerschaft ins Leben gerufen haben und stetig mit Leben füllen. „Hier wird Europa im Kleinen gelebt, hier finden Menschen auf vielen Ebenen zusammen, hier kommt es zu Begegnungen, die ohne diese Partnerschaft anders verliefen oder gar nicht stattfänden. Es ist der vielbeschworene Blick über den Tellerrand, der fachliche wie persönliche Austausch, das große Interesse an der Sichtweise der anderen, das zwanglose wie festliche Zusammenkommen, was uns zusammenschweißt“, meinte Gerdhenrich in seiner Festansprache. 

Blick zurück auf Geschichte

Einen Blick auf die Geschichte der Städtepartnerschaft zwischen Beckum und Heringsdorf warf Dr. Peter Paziorek, der zu den Gründungsvätern der Städtepartnerschaft gehört. In einer kurzweiligen Rede erzählte er von den ersten Kontakten zu DDR-Zeiten, den Veränderungen nach der Maueröffnung und den Entwicklungen bis heute. 

Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Beckum, Ulrich Roggenkamp, machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig Freundschaft und Vertrauen für eine funktionierende Städtepartnerschaft im Sinne des europäischen Gedankens sind: „Freunde treffen sich, unterstützen sich und vertrauen einander“, betonte er.

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