Beckum: Wettbewerb soll den Vereinen helfen


Es waren keine einfachen Jahren für die Vereine in der Pandemie. Die Hilde-Fuest-Stiftung ruft jetzt einen Wettbewerb aus.

Nachfolger gesucht: Bei der letzten Preisverleihung der Hilde-Fuest-Stiftung im Oktober 2020 sicherte sich der VBC Beckum mit einem bemerkenswerten Projekt den ersten Preis. Das Rennen um die ersten Plätze im Jahr 2023 läuft jetzt auf Hochtouren. Foto: Hilde-Fuest-Stiftung

Beckum (gl) -  Die Corona-Zwangspausen haben den heimischen Sportvereinen in den vergangenen zwei Jahren schwer zu schaffen gemacht. Kein Training, keine Wettkämpfe, keine Meisterschaftsspiele – diese Beschränkungen trafen besonders die Kinder und Jugendlichen in den Vereinen sehr hart.

Boden gutmachen

Jetzt arbeitet die Sportlerfamilie daran, trotz der befürchteten Einschränkungen durch die Energiekrise verlorenen Boden gutzumachen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Kinder und Jugendliche sollen für den Sport neu oder zurückgewonnen werden.

In den bestehenden Gruppen soll wieder der normale Sportalltag einziehen. Hier ist Einfallsreichtum und Kreativität in den Vereinen gefragt. Genau das will die Hilde-Fuest-Stiftung in Beckum unterstützen. Herausragende Projekte, die die Sportvereine in der Püttstadt durchgeführt haben, sollen prämiert werden.

Förderpreise zuletzt in 2020

Die letzte Preisverleihung der Stiftung hat im Herbst 2020 stattgefunden. Damals strahlten die Vertreter des VBC Beckum, des Reit- und Zuchtvereins Ennigerloh und des SC Undine Beckum, denn diese Vereine wurden vom Vorstand der Hilde-Fuest-Stiftung mit den Förderpreisen für die geleistete Arbeit belohnt. Jetzt stellt sich die Frage, wer die Nachfolge antritt und sich über die Förderpreises 2023 freuen kann.

Kontakte gehalten

In den vergangenen zwei Jahren ging es besonders darum, die Kinder und Jugendlichen in Bewegung zu halten, die Kontakte zu ihnen aufrecht zu erhalten und zum sportlichen Durchhalten zu motivieren. Das ist vielerorts gelungen. So ist sich der Stiftungsvorstand sicher, dass in den Vereinen viele gute Ideen gegeben hat, die mit Erfolg umgesetzt wurden.

So haben viele Kinder und Jugendliche den Weg in die unterschiedlichen Sportgruppen zurückgefunden. Solche Initiativen und das damit verbundene Engagement im Ehrenamt sollen belohnt und prämiert werden.

Bewerbungen mit Projekten

Dazu ist es erforderlich, dass die Vereine diese Projekte aufarbeiten und sich damit bei der Stiftung bewerben. Ins Rennen können die Vereine natürlich auch ihre zurzeit aktuellen Projekte schicken, mit denen sie den Nachwuchs für den Sport gewinnen und dauerhaft an den Verein binden wollen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Wettbewerb 2023 läuft also bereits auf Hochtouren. Und die Vereine, die sich mit Projekten daran beteiligten und auf einem der zu prämierenden Plätze landen möchten, können sich an den Kriterien, die auf der Homepage aufgeführt sind, gut orientieren.“ Mitmachen lohnt sich, denn schließlich soll ein Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro ausgeschüttet werden.

„Wir hoffen auf eine große Beteiligung der Sportvereine aus der ganzen Stadt“, wünscht sich Vorstandsvorsitzende Christine Fuest auch im Namen ihrer Kollegen im Stiftungsvorstand. Bewerbungsschluss ist am 31. Mai 2023.

Weitere Infos unter www.hilde-fuest-stiftung.de oder per Mail an christine@hilde-fuest-stiftung.de.

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