Birgit Schoppe glücklich nach Operation in Beckum


Es ist ein spannender Blick in den Alltag des heimischen Krankenhauses. Für die Dortmunderin Birgit Schoppe ist alles gut gelaufen.

Wegen eines entzündeten Dickdarms musste die Dortmunderin Birgit Schoppe im Beckumer Krankenhaus operiert werden. Ein Bericht aus dem Alltag, der zeigt, wie moderne Technik zum Einsatz kommt.

Beckum (gl) - Die Dortmunderin Birgit Schoppe war eigentlich nur zu Besuch in Beckum, musste jedoch wegen Schmerzen das St.- Elisabeth-Hospital in Beckum aufsuchen, wie sie selbst berichtet. Ihr Dickdarm hatte sich stark entzündet und musste operiert werden. Begeistert ist sie davon, dass von dem Eingriff kaum etwas zu sehen ist. Ein Bericht aus dem Alltag des heimischen Krankenhauses.

Kleiner Schnitt, große Wirkung

„Frau Schoppe wurde mit der „SILS“-Methode operiert, die sich mittlerweile im Beckumer Krankenhaus sehr gut etabliert hat, erklärt Chefarzt Dr. Kushtrim Shala, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Proktologie. „SILS“ steht für „Single Incision Laparoscopic Surgery“. „Es wird bei Operationen im Bauchraum nur ein einziger Schnitt von ungefähr drei Zentimetern in der Tiefe des Nabels, quasi unsichtbar, gesetzt. Über diesen kleinen Schnitt wird dann in minimal-invasiver Technik (Ein-Trockar-Technik) operiert“, erklärt Dr. Shala.

Besseres kosmetisches Ergebnis

Die Vorteile für die Patienten sind ein besseres kosmetisches Ergebnis, weniger Wundschmerzen und dadurch eine schnellere Erholung mit einem kürzeren Krankenhausaufenthalt. Dr. Shala ist Experte auf dem Gebiet für minimal invasive Chirurgie und setzt auf modernste OP-Methoden und Hightech-Geräte im Bereich der Schlüsselloch-Chirurgie als Standardverfahren.

Patientin überglücklich

Der Trend zu weniger belastenden Eingriffen in der Medizin, insbesondere in der Chirurgie, ist nach wie vor ungebrochen. Fast alle Eingriffe werden heute am St.-Elisabeth-Hospital Beckum minimal-invasiv durchgeführt. Sogar komplexe Eingriffe an Leber, Magen und Darm sind ohne einen großen Schnitt möglich. „Bereits am fünften Tag nach der Operation ging es der Patientin sehr gut, und sie konnte das Krankenhaus verlassen“, sagte Dr. Shala über den Genesungsverlauf seiner Patientin. „Vielen herzlichen Dank“, sagte diese bei ihrer Entlassung und lächelte.

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