Eine Säule, 96 Benutzer: EVB stärkt E-Mobilität


Die EVB unterstützt mit einem neuen Ladesäulen-Typ den Weg zur flächendeckenden E-Mobilität in der Püttstadt.

Den „Stromat-P.“, die neuste Lösung für flächendeckende E-Mobilität der Energieversorgung Beckum, präsentierten (v. l) Arian Ukiqi, Frederik Lillmanntöns und Andreas Kulke.

Beckum (gl) - Die Energieversorgung Beckum (EVB) hat eine neue Ladesäule im Portfolio, mit der E-Mobilität für Mehrfamilien- und Mietshäuser im Handumdrehen organisiert werden kann. Für den flächendeckenden Ausbau der E-Mobilität ist das ein wichtiger Schritt, findet Arian Ukiqi, Vertriebsleiter der EVB: „Bislang waren private Lademöglichkeiten fast ausschließlich Einfamilienhäusern vorbehalten oder jenen, die einen Stellplatz direkt am Haus besitzen. Doch wir finden, dass E-Mobilität für alle Menschen attraktiv sein muss. Die Lücke schließen wir mit dem Stromat-P.“ 

Bis zu 96 Benutzerkonten möglich

Das Ladesystem besteht aus mindestens einer Outdoor-Ladesäule. Es lässt sich modular auf bis zu 96 Ladepunkte und 96 Benutzerkonten erweitern. Ladevorgänge können durch „RFID-Authentifizierung“ gestartet werden. Der Einsatz eines nach europäischer Messgeräterichtline geeichten Energiezählers ermöglicht eine exakte Verbrauchserfassung. „Perfekt auch für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das Aufladen privater Fahrzeuge am Arbeitsplatz anbieten wollen“, erklärt Frederik Lillmanntöns, Mitarbeiter im Vertrieb. 

Differenzierte Abrechnung

Die Software erfasst individuelle Verbrauchswerte und kann diese in Form von Excel-Tabellen ausgeben. Das ermöglicht eine differenzierte Abrechnung unter verschiedenen Wohnparteien, Abteilungen, Firmenfahrzeugen oder Mitarbeitern. Zusätzlich kann das System mit dem herstellereigenen „Backendsystem Manager“ kombiniert werden. Der Vorteil: Erweiterte Ladehistorien lassen sich so online aus der Ferne abrufen. Das ist beispielsweise bei der Verwaltung eines Fuhrparks für Kommunen, Behörden oder Unternehmen nützlich. 

Auch nachträglich können Ladepunkte angebracht werden

Für gemeinschaftlich genutzte Parkflächen sind die Hauptstromkomponenten des Stromat-P in einem oder mehreren Verteilschränken verbaut. Diese Trennung von zentraler Steuerungstechnik und Ladepunkten ermöglicht einen einfachen Zugang für die Wartung und eine modulare Erweiterung. So können Ladepunkte auch nachträglich angebracht werden.

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