Grüne fordern Halteverbot an Beckums Alleestraße


Noch stehen zahlreiche Autos am Straßenrand der Alleestraße. Geht es nach den Grünen, soll sich das bald ändern.

Noch stehen zahlreiche Autos am Straßenrand der Alleestraße. Geht es nach den Grünen, soll sich das bald ändern. Sie fordern auf der Fahrbahn ein generelles Park- und Halteverbot. Foto: Dresmann

Beckum (gl) - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sorgt sich um die Sicherheit von Radfahrern auf der Alleestraße in Beckum. Daher beantragen die Grünen die Einführung eines generellen Park- und Halteverbotes auf der gesamten Länge der Fahrbahn der Alleestraße.

Hohes Verkehrsaufkommen

Zur Begründung führen die Antragsteller an, dass die Alleestraße ein sehr hohes Verkehrsaufkommen verzeichnet. Derzeit sei es in einigen Abschnitten der Alleestraße erlaubt, auf der Fahrbahn in Richtung Nordstraße zu parken.

Diese parkenden Autos seien ein beträchtliches Sicherheitsrisiko für alle im Straßenverkehr Beteiligten, aber insbesondere für die Fahrrad fahrenden Bürger, führt die Fraktion in der Begründung ihres Antrags aus.

Besonders beim Überholen der parkenden Autos würden die Verkehrsteilnehmer aus der Gegenrichtung – von der Kreuzung Nordstraße/Sternstraße kommend – an einem flüssigen Fahren gehindert beziehungsweise ausgebremst, zum Teil bei einem Überholvorgang von Lkw auch an die Seite gedrängt.

Entspannung der Lage

„Zur Entspannung der Verkehrslage und für die Sicherheit der Radfahrenden kann eine Änderung der Nutzung der öffentlichen Flächen durch ein generelles Park- und Halteverbot auf der Fahrbahn der Alleestraße zeitnah eine deutliche Verbesserung darstellen“, schlussfolgern die Antragsteller.

Sie berufen sich auch auf das aktuelle Radverkehrskonzept der Stadt Beckum, in dem die Alleestraße unter dem Abschnitt „Straßenräume mit perspektivischen Transformationsbedarf“ mit aufgelistet wird.

Die Grünen zitieren aus dem Konzept: „Teilweise fehlt Infrastruktur für den Radverkehr auch gänzlich, obwohl diese aufgrund der Belastung durch Kfz-Verkehr angemessen ist. Aufgrund der bestehenden Straßenquerschnitte und einem grundsätzlich guten Fahrbahnzustand sind in einigen Abschnitten keine kurzfristigen Lösungen umsetzbar. Bis zur nächsten grundhaften Sanierung können dort noch Jahrzehnte vergehen.“

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