Grüne Oase für den Beckumer Norden nimmt Formen an


Ein Gemeinschaftsprojekt für den Umweltschutz in Beckum nimmt langsam Formen an. Die ersten Pflanzen sind nun im Boden. 

Ausgestattet mit Spaten und Schaufeln, machten sich zahlreiche Freiwillige der größten Vereine des Beckumer Nordens ans Werk, um die neue Streuobstwiese an der Oberen Wilhelmstraße zu bepflanzen.

Beckum (gl) - Die neue Streuobstwiese an der Oberen Wilhelmstraße in Beckum nimmt langsam Konturen an. Wie bereits berichtet, hatte die Stadt Beckum das Grundstück dem Verein „Beckum bäumt sich auf“ zur Verfügung gestellt, um dort eine weitere grüne Oase im Stadtgebiet zu schaffen. 

Karnevalisten und Schützen arbeiten zusammen

In Kooperation mit dem Karnevalsverein „Altes Blaues Viertel“ sowie dem Schützenverein „Norden“ ist daraus ein Gemeinschaftsprojekt der größten Vereine des Beckumer Nordens geworden.

Nachdem dort bereits im Spätsommer ein gemeinsamer Gedenkstein aufgestellt und eingeweiht worden war, galt es nun, die Bepflanzung des Areals vorzunehmen. Den Boden hatte der Naturschutzbund (NABU) vorbereitet. Nun wurden 25 Apfelbäume im nördlichen Bereich der Fläche gepflanzt. 

In einem weiteren Schritt wurden dann zirka 1300 Heckenpflanzen gesetzt. Für diese Arbeit trafen sich etwa 25 Mitglieder aus den drei beteiligten Vereinen. Die Aktion stand unter der fachkundigen Leitung von Stefan Wille vom gleichnamigen Gartenbaubetrieb.

1300 Löcher im Boden

In Teamarbeit wurden die einzelnen Heckenpflanzen, welche ebenfalls vom Naturschutzbund zur Verfügung gestellt worden waren, zunächst beschnitten. Ausgestattet mit Spaten und Schaufeln, wurde zeitgleich damit begonnen, die notwendigen 1300 Löcher zu graben. 

Bei den Heckenpflanzen handelt sich um einheimische Pflanzen wie Weißdorn, Rose und Haselnuss. Diese wurden, je nach zu erwartender späterer Größe, sortiert und dementsprechend in die Hecken eingebunden. Nach dem Setzen der Pflanzen wurden die Löcher durch ein weiteres Team wieder verschlossen.

Aktion für die Gemeinschaft

Heinz-Josef Mollemeier, Vorsitzender des Vereins „Beckum bäumt sich auf“, freute sich über das Engagement aller Anwesenden. „Nur gemeinsam sind solche Aktionen möglich und durchführbar“, stellte er fest und bedankte sich mit einem Imbiss bei allen Beteiligten, der nach getaner Arbeit zur verdienten Stärkung eingenommen wurde.

Im Frühjahr kommenden Jahres werden weitere 25 Bäume gepflanzt. Auch soll dann noch ein Fußweg durch die „Prinzen- und Königsallee“ vom Gedenkstein aus erfolgen. Alle beteiligten Vereine zeigten sich stolz auf das, was bislang auf der ehemaligen Brachfläche entstanden ist, und sind sich einig: Dieser Platz, dieses Gemeinschaftsprojekt werde im Beckumer Norden die Vereine noch enger zusammenschweißen und zukünftig allen Bürgern eine grüne Oase sein.

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