„Massive Verstöße im Arbeits- und Unfallschutz“


Die SPD-Fraktion Beckum hat sich kürzlich mit Marcus Scheele, dem Leiter der Beckumer Feuerwehr, zu einem Ortstermin getroffen.

Einen Eindruck vom Zustand der Feuer- und Rettungswache am Münsterweg in Beckum verschafften sich (v. l) Roman Sengen, Felix Markmeier-Agnesens, Marcus Scheele, Heinz Jürgen Meyer und Sven Schneider.

Beckum (gl) - Die Beckumer SPD-Fraktion war bei Feuerwehrchef Marcus Scheele zu Gast,  um die Zukunft der Feuerwehrwache in Beckum zu besprechen. Der Feuerwehrchef machte dabei erneut auf den desolaten Zustand des Standorts am Münsterweg aufmerksam. 

„Man hat schon viel erreicht“

„Wir haben eine gute und leistungsstarke Feuerwehr in Beckum, auf die wir stolz sein können. Dennoch muss sich diese Feuerwehr angesichts neuer technischer und gesetzlicher Herausforderungen sowie des demographischen Wandels immer wieder überprüfen und gerade am Standort Beckum neu aufstellen“, erklärte SPD-Fraktionschef Felix Markmeier-Agnesens. „Mit dem Umbau der Feuerwache in Vellern und der Umsetzung des Neubaus in Neubeckum hat man schon sehr viel erreicht“, war sich die SPD Fraktion einig. 

Standort Münsterweg im desolaten Zustand

Marcus Scheele erläuterte die Bedarfe der künftigen Feuerwehrwache in Beckum und machte dies auch an verschiedenen Beispielen deutlich. So gebe es beispielsweise im Altbau am Münsterweg massive Verstöße im Bereich des Arbeits- und Unfallsschutzes. „Die Feuer- und Rettungswache deckt nicht im Entferntesten die gesetzlichen Mindestbedarfe und Standards und ist darüber hinaus gefährlich für die Einsatzkräfte. Das alles führt zu einer merklichen Demotivation innerhalb der Feuerwehr, die bereits jetzt zu nachlassender Einsatzbereitschaft geführt hat “, betonte der Leiter der Feuerwehr.

Zukunftsweisende und innovative Wache

Die geplanten Neubauprojekte sollen laut SPD-Bericht eine Standortsicherheit über mehrere Jahrzehnte sicherstellen. Wichtig sei es, die Feuerwache in Beckum so zu bauen, dass sie auch in einigen Jahren noch den Vorschriften und Bedarfen genügt. „Es muss eine Wache werden, die zukunftsweisend und innovativ ist. Die ehren- und hauptamtlichen Kräfte benötigen optimierte und moderne Arbeits- und Unterbringungsbedingungen, um einerseits unsere Sicherheit zu gewährleisten. Andererseits müssen sich die ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrleute auch wohlfühlen und sich gern in ihrer Feuerwache aufhalten, sonst verlieren wir insbesondere das Ehrenamt, das für die Sicherheit in Beckum eine enorme Bedeutung hat“, schreibt die SPD in ihrem Bericht. 

„Der Neubau ist alternativlos“

„Der Neubau in Beckum ist wie der in Neubeckum alternativlos“, erklärte Markmeier-Agnesens. Der Beginn des Neubaus der Feuerwache in Neubeckum sei ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Der Neubau in Beckum müsse nun so schnell wie möglich losgehen.

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