Neues Domizil für die „Grashüpfer“



Die Freude bei den kleinen Grashüpfern ist groß: Sie bekommen eine neue Kita. Im August 2023 soll die Einrichtung fertig sein.

Fleißige Helfer: Die Mädchen und Jungen der Kindertageseinrichtung „Die Grashüpfer“ haben gestern den Verantwortlichen beim ersten Spatenstich für den Kita-Neubau an der Gustav-Moll-Straße geholfen. Foto: Wille

Neubeckum (jew) - Den quirligen „Grashüpfern“ wird an diesem Morgen eine ganz besondere Rolle zuteil: Sie dürfen den ersten Spatenstich für ihre neue Kita setzen. Also Schaufel in die Hand, Helm auf, und los geht’s. In etwa einem Jahr dürfen die Jungen und Mädchen am neuen Standort an der Roncalli-Schule einziehen. 

Ab August 2023 werden 77 Kinder betreut

Mit dem ersten Spatenstich fällt der Startschuss für ein ambitioniertes Projekt mit recht kurzer Bauphase. In direkter Nähe zu der Neubeckumer Grundschule an der Gustav-Moll-Straße sollen ab August 2023 insgesamt 77 Kinder betreut werden. „Wir brauchen perspektivisch mehr Gruppen“, erklärt Bürgermeister Michael Gerdhenrich, der sich die schnelle Umsetzung des Projekts auf die Fahnen geschrieben, und der Beckumer Wohnungsgesellschaft „ordentlich Druck gemacht hat“, wie deren Geschäftsführerin Barbara Urch-Sengen schmunzelnd berichtet. Denn die Wohnungsgesellschaft ist Bauherrin, und seit Projektstart zu Jahresbeginn im engen Austausch mit dem beauftragten Architekturbüro Weiss/Wessel/Kirchner Architekten PartGmbB aus Lünen sowie mit der Kindertageseinrichtung „Die Grashüpfer“, die in Trägerschaft einer Elterninitiative geführt wird. 

Neubau kostet 3,2 Millionen Euro

Um mehr Betreuungsplätze in Neubeckum zu schaffen, nimmt die Stadt reichlich Geld in die Hand: 3,2 Millionen Euro kostet der Kita-Neubau. Das benötigte Darlehen habe noch zu guten Zinskonditionen bei der Sparkasse Beckum-Wadersloh abgeschlossen werden können, betonte Gerdhenrich im „Glocke“-Gespräch. 

Architekten sind zuversichtlich

Die Architekten aus Lünen zeigen sich zuversichtlich, dass der Neubau im August kommenden Jahres bezugsfertig sein wird. Architekt Dennis Kirchner betont, dass man nun „anfangen und Gas geben“ wolle. „Der Standort hat uns sofort überzeugt. Wir haben große Freude daran, für die Kleinsten zu bauen“, betont er. 

45 zusätzliche Plätze entstehen

Aktuell werden 32 Grashüpfer im Alter von ein bis sechs Jahren in dem umgebauten Wohnhaus an der Graf-Galen-Straße betreut. Besitzer des Gebäudes ist das Unternehmen ThyssenKrupp, die Elterninitiative ist lediglich Mieterin des Objekts. Dass dem Team bald deutlich mehr Platz für 45 zusätzliche Kinder zur Verfügung steht, freut Einrichtungsleiterin Sabrina Hagemeyer. Denn der Neubau bietet sowohl einen Matschraum als auch eine Bewegungshalle sowie eine Küche mit Mensa. Bei diesen Aussichten hat sich der Griff zu Schaufel und Helm doch gleich doppelt gelohnt, oder?

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