20 Kindergartenplätze mehr als im Vorjahr in Beelen


Beelen (bjo). 20 Kindergartenplätze mehr als noch im Vorjahr gibt es im gerade begonnenen Kindergartenjahr in der Axtbachgemeinde. 

Anke Fröhlich und Frank Peters vom Kreisjugendamt berichteten über die aktuelle Lage in den Beelener Kindergärten. Foto: Baumjohann

Darauf wiesen Anke Frölich und Frank Peters vom Kreisjugendamt am Donnerstag in der Kultur- und Sozialausschusssitzung hin. 268 Plätze stünden im laufenden Kindergartenjahr in den vier Einrichtungen zur Verfügung, dazu kämen 15 Plätze in der Kindertagespflege, informierte Peters die Ausschussmitglieder und sprach von einer „auskömmlichen Planung“. Einige wenige Plätze seien aktuell noch frei, so Peters weiter. Für unter dreijährige Kinder stünden im laufenden Kindergartenjahr 57 Plätze zur Verfügung – eine Steigerung um 159 Prozent seit dem Kindergartenjahr 2008/09.

Weniger Plätze in Kindertagespflege

Bedauerlich sei, dass in Beelen die Zahl der Plätze in der Kindertagespflege um neun auf aktuell 15 gesunken sei. Auch mit neuen Broschüren wolle man auf die Möglichkeit der Ausbildung zu Tageseltern aufmerksam machen, kündigte Anke Frölich an. Einem Großteil der Beelener Eltern reicht die Betreuungszeit von 35 Wochenstunden, der Anteil liegt in diesem Jahr bei 60 Prozent. 34 Prozent der Eltern haben sich im laufenden Kindergartenjahr für das 45-Stunden-Modell entschieden, sechs Prozent haben 25 Betreuungsstunden gebucht. 

Umgang mit Pandemie „ein Kraftakt“

Thema des Vortrages von Anke Frölich und Frank Peters war auch die Situation von Familien während der Corona-Pandemie. „Das war eine besonders hohe Belastungssituation, die auch Familien hier in Beelen erlebt haben“, so Anke Fröhlich. Seitens des Jugendamtes habe man viele Konzepte entwickelt, um die Familien nicht alleine zu lassen und neben Besuchen auch telefonische Beratung und Online-Elternabende organisiert. Der Umgang mit der Pandemie und ihren Folgen sei „nach wie vor ein Kraftakt“, machte Frölich den Ausschussmitgliedern deutlich. Man habe allerdings viel positive Rückmeldung von Seiten der Familien bekommen.

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