61 Kinder in Beelen erleben ihren ersten Schultag


In Zeiten von Corona den Schulalltag zu meistern, ist für alle Beteiligten ein knifflige Aufgabe. Dasselbe gilt auch für eine Einschulungsfeier.

Mit Abstand zu einander nahmen die Familioen zum Einschulungsgottesdienst in der Beelener Kirche Platz.

Beelen (wie) - Nicht einfach ist es auch 2021 gewesen, unter Coronabedingungen die Einschulung der Erstklässler vorzunehmen. Die Auswirkungen der Pandemie, die sich schon bei der Einschulungsfeier bemerkbar machten, haben erheblichen Einfluss auf den täglichen Schulbetrieb.

In Beelen war akribisch vorbereitet worden. Trotz Sitz-Abstand gab es am früher Morgen in der Kirche ein buntes Bild der Gemeinschaft. Riesige Luftballons zeigten an, wo Eltern und Kinder der Klassen 1a, 1b und 1c sitzen sollten. Lehrerinnen der Klassen sind Neleh Mersmann (1a), Allit Somerset (1b) und Susanne Rees (1c). Die Pfarrer Andreas Rösner von der katholischen und Cornelius Bury von der evangelischen Kirchengemeinde zelebrierten gemeinsam den kindgerecht gestalteten Gottesdienst. Insgesamt wurden 61 Kinder eingeschult. Die Begrüßungsworte sprach Schulleiter Martin Heinrichs. Eltern durften zwar mit zum Gottesdienst kommen und ihre Kinder zur Schule geleiten. Dort angekommen, mussten sie allerdings draußen warten. Viele Dinge wie Aufführungen, die sonst zur Einschulung üblich sind, konnte nicht stattfinden. Trotzdem: Die Gottesdienstfeier und die Begrüßungsmomente in der Kirche waren eine gelungene Willkommensbotschaft für die Erstklässler. Rösner und Bury begrüßten die Kinder und Eltern und dankten dem Lehrpersonal für ihre Mühen. Pfarrer Bury erzählte aus dem Evangelium vom Sturm auf dem Meer – mit eigenen Worten. Die Schule wurde mit der Situation auf dem Schiff verglichen. Auch in der könne es mal den ein oder anderen Sturm geben. Immer wieder wurden die Kinder durch Fragen in den Gedankenverlauf einbezogen. Pfarrer Rösner machte ebenfalls deutlich, dass die Fahrt in der Schule wie eine Schifffahrt sei, bei der aber viele mitführen, die Sicherheit und Vertrauen geben: die Lehrerinnen und die Lehrer sowie viele Mitschülerinnen und Mitschüler.

Nach einfühlsamen Fürbitten, mutmachenden Lieder und dem Schlusssegen blieben alle noch in der Pfarrkirche. Da es keine gemeinsame Feier in der Grundschule geben konnte, richtete Schulleiter Martin Heinrichs in der Kirche noch einige informative Worte an die Anwesenden zu den Regularien in der Schule unter Coronabedingungen. Die vierten Klassen hatten dann aber doch noch etwas für die Schulanfänger vorbereitet. So begrüßten die Kinder der Klasse 4c die Erstklässler, danach spielten Kinder der Klasse 4a Musikstücke auf der Flöte. Zum Schluss hießen die Kinder von 4a, b und c die neuen Schülerinnen und Schüler aufs Herzlichste in verschiedenen Sprachen willkommen. Dazu stellten sie sich mit einem bunten Fahnenseil in die Kirche. Schulleiter Heinrichs hatte zuvor deutlich gemacht, dass die Schule stolz auf das gelungene Miteinander von Kindern aus den verschiedensten Nationen sei. Geordnet und mit Abstand zogen die Kinder anschließend einzeln aus der Kirche, um zur Grundschule zu gehen.

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