Beelen: Blühakzente für das Frühjahr gesetzt


Der Sommer 2022 ist sehr trocken gewesen. Entsprechend oft musste das Blühfeld am Friedhof mit Wasser versorgt werden.

Einsatz für die gute Sache: Mit viel Mühe haben Martin Lütke-Föller, Margret Westmeyer und Heinz Buddenbäumer (v.l.) das Beet winterfest gemacht und neue Pflanzen gesetzt.  Foto: Wiengarten

Beelen (wie) - Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben dabei auch aufmerksam beobachtet, was sich in Sachen Wachstum auf der Fläche getan hat. Etliche Pflanzen sind größer geworden und fangen an, das Areal gut zu bedecken; andere wiederum haben trotz des Engagements der Helfer gelitten.

Rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit wurde qualitativ hochwertiger Dünger ausgebracht und schnell war festzustellen, dass sich vermehrt Regenwürmer eingestellt haben, die die Erde auflockern und gut „bearbeiten“. Gemerkt hatte man sich die Stellen, an denen nachgepflanzt werden musste. Diese Maßnahme ist nun umgesetzt worden. Dabei wurden auch einige Zwiebeln von Frühjahrsblühern zusätzlich in die Erde gesetzt. Gerade Frühlingsblüher wie Krokusse, Kegelblume, Blausternchen, Sternhyazinthe und Traubenhyazinthe sind für den ersten Hunger der Bienen im Frühjahr wichtig.

Futterstellen für die Bienen

Jetzt hoffen die Aktiven von „Beelen blüht auf“ , dass im nächsten Jahr noch mehr Futterstellen für die Bienen und andere Insekten vorhanden sind und das bei dichterem Bewuchs die Trockenheit des Bodens auch mehr eingedämmt werden kann.

Wer Frühlingsblüher vielleicht auf ein Grab auf dem Friedhof oder zu Hause setzen möchte oder andere Pflanzinfos rund um Bienenparadiese benötigt, findet Informationen im Internet. Margret Westmeyer, Hauptorganisatorin bei der Gestaltung und Versorgung des Blühbeetes, hat übrigens bei der diesjährigen Honigbewertung des Landesverbandes westfälisch-lippischer Imker mit ihrem Sommerhonig einen ersten Platz belegt.

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