Beelener erleben Natur pur im Geisterholz


Auch wenn die typische Verfärbung des Laubs im Herbst nur zu erahnen war: Die Wanderung im Oelder Geisterholz wurde zum Erlebnis.

Alle Teilnehmer an der Wanderung des Heimatvereins waren froh, sich für dieses Naturerlebnis Zeit genommen zu haben.

Beelen (gl) - Zum Zeitpunkt der Anmeldung auf dem Villers-Ecalles-Platz setzte leichter Nieselregen ein, was aber kaum einen Wanderer abschrecken konnte. Denn 24 Wanderfreunde wollten sich das herbstliche Naturerlebnis im Oelder Geisterholz nicht entgehen lassen. Viele Beelener kennen das Naherholungsgebiet wie Ihre Westentasche. Die Organisatoren hatten jedoch diesmal einen weniger bekannten Teil des Forstes für die Wanderung ausgewählt. Die Teilnehmer wunderten sich, wieviel alternative Wege der fast 300 Hektar große Wald bietet. 2003 ist das Gebiet, das sich zwischen Oelde und Ennigerloh erstreckt, unter Naturschutz gestellt worden. Dennoch bietet der geschützte Forst viele unterschiedliche Wanderrouten. Es geht fast immer über kleine Waldpfade, die auch gut mit Fahrrädern befahren werden können. Die typische Herbstfärbung der Bäume und Sträucher hatte in diesem Jahr, in dem es doch vergleichsweise viel geregnet hat, im Wald noch nicht so recht Einzug gehalten. Am Waldrand und auf dem Weg durch die Siedlung zum Café konnte der aufmerksame Wanderer die Farbenpracht aber schon erahnen.

Der Rückweg führte parallel zur Ostenfelder Straße teilweise über sogenannte Schleichwege durch Feld und Flur. Die nächste Wanderung ist für den 16. November 2021 geplant.

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