Beelener Jecken bleiben in dieser Session stumm


Schlechte Nachricht für alle Freunde des Karnevals in der Axtbachgemeinde: Die Session fällt mehr oder weniger ins Wasser.

Solche Bilder wird es in dieser Session in Beelen nicht geben: Unser Archiv-Foto zeigt die Veranstaltung der Männersodalität im Februar 2020 kurz vor Ausbruch der Pandemie. Archiv-Foto: Wiengarten

Beelen (wie) - „Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick mit Träne in d’r Auge loor ich manchmol zurück“ singt die Kölner Mundart-Band „Brings“, deren Stimmungshits auf keinem Karnevalsfest fehlen dürfen. Auf Hochdeutsch lautet der Text: „Nein, was war das denn früher eine supergeile Zeit, mit Tränen in den Augen schaue ich manchmal zurück.“

Auch KFD verzichtet auf Bunte Abende

Dem Inhalt des Songs können viele Beelener, die vergeblich auf rauschende Karnevalsfeste gehofft hatten, derzeit nur zustimmen. So manchen Karnevalsjecken können da schon die Tränen in den Augen schießen, zumindest denkt man wehmütig an Zeiten zurück, in denen die Welt noch „in Ordnung“ war. Wie bereits im vorigen Jahr fällt in dieser Session die fröhliche Veranstaltung für die Beelener Seniorinnen und Senioren aus.

Musste beim Fest der Männersodalität schon mal um die Standfestigkeit des Pfarrheims gebangt werden, so bleibt auch bei den Sodalen in diesem Jahr zwangsweise wieder alles ruhig. Auch die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) kann und möchte ihre Bunten Abende nicht anbieten.

Alle begründen dies mit der Sorge um die Gesundheit ihrer Mitglieder. Somit fällt die sogenannte „fünfte Jahreszeit“, zumindest offiziell, in Beelen auch in diesem Jahr wieder ins Wasser.

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