Bläserseminar mit Rekordbeteiligung



Beelen (wie) - Schon zum 26. Mal hat ein Bläserseminar in der Axtbachgemeinde stattgefunden. Doch auch nach all den Jahren waren Abnutzungserscheinungen am Samstag in der Von-Galen-Schule nicht erkennbar. Im Gegenteil:  Organisator Reinhard  Gesrstel konnte sogar eine Rekordbeteiligung registrieren.

Für die Jungbläser war der Tag besonders anstrengend. Die Mühen lohnten allerdings, konnten sie doch am Abend ihre ersten selbst erarbeiteten Musikstücke vortragen.

 Fast 70 Musikerinnen und Musiker aus Warendorf, Freckenhorst, Telgte, Beckum, Ennigerloh, Rheda-Wiedenbrück Lüdinghausen, Drensteinfurt, Ostenfelde, Westkirchen und Beelen waren gekommen, um sich fortbilden zu lassen. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal acht Jahre alt, Martin Tiedemann aus Warendorf war mit seinen 85 Jahren der älteste Teilnehmer. „Es macht Spaß, über die Generationen hinweg gemeinsam Musik zu machen“, stellte Reinhard Gerstel fest. Das Bläserseminar erfreut sich auch deshalb so großer Beliebtheit, weil es stets exzellent vorbereitet ist und Referenten der Spitzenklasse zur Verfügung stehen. Da werden auch schon mal außergewöhnliche Stücke einstudiert, die ansonsten nicht zum Repertoire der Posaunenchöre gehören, deren vornehmste Aufgabe es ja ist, in Kirchen zum Lobe Gottes zu musizieren. Die Nachwuchsspieler mussten sich so beispielsweise am Samstag erst einmal an den ganz speziellen Swing- und Jazzrhythmus gewöhnen, der eben etwas anders daherkommt als der Takt eines festlichen Chorals. Als Referenten standen folgende Musiker zur Verfügung: Landesposaunenwart Ulrich Dieckmann aus Hamm, Landesposaunenwart Reinhard Gramm aus Geversdorf, Schulmusiker Peter Albrecht aus Bielefeld, Schulmusiker Eckhard Vincke aus Halle, Schulmusiker Thomas Gerstel aus Düsseldorf, Schulmusiker Stefan Meier aus Bielefeld und Schulmusiker Matthias Knoop aus Köln. Sie alle schafften es, innerhalb ihrer jeweiligen Gruppe den ganzen Tag über für gute Stimmung zu sorgen, auch wenn dem einen oder anderen Bläser am Ende schon etwas die Lippen schmerzten. Es gab Einzelunterricht, Ensemblespiel wurde angeboten, die Anfänger bildeten eine Gruppe, die fortgeschrittenen Bläser fanden sich zusammen, und die größte Gruppe bildete der Hauptchor. Am Abend stellten die einzelnen Gruppen ihre erarbeiteten Stücke beim öffentliche Abschlussblasen vor, wobei deutlich wurde, dass anspruchsvoll gearbeitet worden war. Die Jüngsten musizierten dabei erstmals zusammen und trugen ihre einfachen Stücken voller Stolz vor. Dank sagte man Susanne Absolon, Pastorin der evangelischen Kirchengemeinde, die den Bläsertag mit einer Morgenandacht eröffnet hatte, den Helferinnen Birgit Farwick, Ula Koschorrek, Heike Müller und Anja Hesse in der Küche sowie den Mitgliedern des DRK-Ortsvereins, die zur Mit

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