Blutspende in Beelen künftig eine halbe Stunde früher


Die Zeiten zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr sind bei den Beelener Blutspendern beliebt. Daher wurde der Spendezeitraum verschoben.

Thomas Steiling war einer von 155 Ehrenamtlichen, die in der Axtbachhalle zum Blutspendetermin erschienen. Fotos: Baumjohann

Beelen (bjo) - Premiere bei der Blutspende in der Axtbachhalle: Zum ersten Mal konnten die Blutspender in Beelen am Montag bereits um 16.30 Uhr Spendetermine buchen. Zusammen mit dem Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatten sich die lokalen DRK-Verantwortlichen um den Blutspendebeauftragten Jens Amsbeck dazu entschieden, die Spendezeit in der Axtbachgemeinde erstmals um eine halbe Stunde vorzuziehen. 

Resultat der elektronischen Terminreservierung

Eine Entscheidung, die offensichtlich auf die Zustimmung der Blutspender stieß. „Die Spendezeiten zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr waren komplett ausgebucht“, sagt Amsbeck im Gespräch mit der „Glocke“. Auch zukünftig sollen die Blutspendetermine in Beelen um 16.30 Uhr beginnen und bis 20.30 Uhr andauern. 

Die Verschiebung des Spendezeitraums um eine halbe Stunde nach vorne sei auch ein Resultat der elektronischen Terminreservierung, die seit mittlerweile rund einem Jahr auch für die Blutspendetermine in der Axtbachgemeinde eingeführt worden ist. „Da konnten wir genau sehen, dass zwischen 20.30 und 21 Uhr nur noch wenige Spender da waren“, blickt Jens Amsbeck zurück. Eine weitere Verschiebung des Zeitraums kann sich Beelens Blutspendebeauftragter vorerst aber nicht vorstellen. „20 Uhr ist nach wie vor ein beliebter Spendetermin.“

155 Beelener haben in der Axtbachhalle gespendet

Insgesamt 155 Ehrenamtliche darunter vier Personen, die zum ersten Mal gespendet haben, waren kürzlich zum letzten Blutspendetermin des Jahres in der Beelener Axtbachhalle erschienen. „Das ist eine gute Resonanz“, freut sich Amsbeck über die Bereitschaft vieler Beelener, mit ihrer Blutspende beispielsweise Patienten in den Krankenhäusern der Region zu helfen. 

130 Beelener hatten im Vorfeld ihrer Blutspende Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, ihren Termin elektronisch zu reservieren und so Wartezeiten zu minimieren. „Auch ohne Terminreservierung ist eine Blutspende möglich“, macht Jens Amsbeck noch einmal deutlich. „Dann allerdings können wir Wartezeiten nicht ausschließen.“ 

Packten die Verpflegungspakete für die Spender: (v. l.). Hildegard van Engelen, Brigitte Schürhörster und Ilona Caus.

Verpflegung für den Heimweg 

Ein Imbiss vor Ort war beim Blutspendetermin Corona-bedingt noch nicht wieder möglich. „Hoffentlich können wir das im kommenden Jahr wieder anbieten“, wünscht sich Amsbeck ein weiteres Stück Normalität zurück. Stattdessen erhielten die Ehrenamtlichen Verpflegungspakete für den Heimweg, die Hildegard van Engelen, Brigitte Schürhörster und Ilona Caus in der Axtbachhalle zusammengestellt haben.

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