Bürgerbus-Initiative sucht ehrenamtliche Fahrer


Eine gut planbare Fahrereinteilung streben die Organisatoren des Beelener Bürgerbusses an. Dazu brauchen sie viele freiwillige Helfer.

Wollen den Bürgerbus aktiv auf den Weg bringen: Das Foto zeigt  Frauen und Männer, die sich bereit erklärt haben, den Fahrdienst zu übernehmen. Die Organisatoren Bernhard Ostholt, Dieter Krüger und Joachim Fomm hoffen, weitere Mitstreiter zu finden. Foto: Wiengarten

Beelen (gl) Mit dem Projekt BürgerBus Beelen (BBB) geht es weiter voran. Kürzlich haben sich 15 von insgesamt 18 ehrenamtlichen Fahrern im Haus Heuer getroffen. 

Künftige Fahrer lernen sich kennen

Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren der Bürgerbusinitiative darüber, dass sechs Frauen darunter sind Das sei sehr bemerkenswert, denn Paul Schwienhorst vom Hoetmarer BürgerBus hatte in der Bürgerversammlung berichtet, dass sie nur wenige Frauen in ihrem über 40-köpfigen Fahrerpool hätten, darunter zwei ehemalige Taxifahrerinnen. 

Denen habe man die Freude angemerkt, wieder in die Fahrtätigkeiten mit den vielen neuen Kontakten einsteigen zu können. Das erste Fahrertreffen im Haus Heuer diente in erster Linie dem Kennenlernen und dem Klären offener Fragen. Es ergab sich eine rege Diskussion besonders um die Frage, wie so eine Fahrertätigkeit im Alltag aussieht und welche Voraussetzungen die Fahrer erfüllen müssen. 

Organisatoren suchen weitere Ehrenamtler

Darüber hinaus interessierten die möglichen und geplanten Streckenführungen nach Warendorf und Oelde. Die anwesenden Fahrer waren erstaunt und teilweise verwundert, was es alles zu berücksichtigen gilt, um eine nötige Konzession zu erreichen. 

Im Fokus der Organisatoren steht weiterhin die Fahrerwerbung und die erforderliche Vereinsgründung. „Schön wäre es, wenn wir noch zwölf weitere Ehrenamtler gewinnen können“, machte Bernhard Ostholt deutlich. Damit hätte jeder Fahrer nur zweimal monatlich Dienst. 

Arbeit auf viele Schultern verteilen

„Mit dieser Vorgabe erreichen wir“, wie auch Dieter Krüger betonte, „eine gute planbare Fahrereinteilung und ganz besonders vermeiden wir damit Stress im Ehrenamt.“ Denn den Organisatoren ist bewusst, dass mit den Lenkern und deren Motivation und Zufriedenheit das Bürgerbusprojekt steht und fällt. 

Deshalb wird es nach der Vereinsgründung, und das war auch die einhellige Meinung der Anwesenden, ein regelmäßiges monatliches Fahrertreffen geben. Damit ist dann auch gewährleistet, dass die Wünsche und Anregungen der Aktiven mit in die Planungen einfließen. Bernhard Ostholt bat die Anwesenden, die ausgelegten Flyer mitzunehmen und damit in ihren Bekannten- und Nachbarschaftskreisen für weitere Fahrer zu werben. 

Auch Jüngere sind willkommen

Willi Kockentied wies darauf hin, dass man alle, auch die jüngeren Bürger wie Studenten und Schüler, Personen in Teilzeit- oder Schichtdiensten in den Blick nehmen sollte. Hier hat der Hoetmarer Bürgerbusverein einen fast fünfzigprozentigen Anteil in der Fahrerschar. Alle Teilnehmer zeigten sich davon überzeugt, dass das Bürgerbusprojekt für Beelen eine Bereicherung wird,

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