Förderverein hat sich überflüssig gemacht


Der Kunstrasenplatz ist gebaut, der Verein zur Förderung des Projekts damit überflüssig geworden. Er wird aufgelöst. 

Sie haben viel geschafft: (v.l.) Klaus Pomberg, Matthias Dahlhaus und Thomas Grote wurden als Liquidatoren des Vereins zur Förderung eines Kunstrasenplatzes bestellt. Foto: Wiengarten

Beelen (wie) - Darüber waren die Mitgliedern im Landgasthof „Zum Holtbaum“ aber nicht traurig. Der Stolz über das Erreichte überwog. 

Verein hat seine Zusagen eingehalten

Vorsitzender Matthias Dahlhaus stellte heraus, dass der Verein zuverlässig in seinen Zusagen gewesen sei und die versprochene Summe an Geld und Eigenleistungen in Höhe von 140.000 Euro pünktlich geleistet habe. „Das war eine hohe Hausnummer, aber wir haben es geschafft“, bilanzierte er. 

Er bedankte sich an diesem Abend besonders bei Joachim Hassa, Uwe Scharmann, Markus Neukötter, Martin Gnegel, Thomas Grote, Klaus Pomberg, der Gemeinde Beelen – besonders bei Erich Lillteicher – und dem bereits verstorbenen Paul Spliethoff. Alle hätten sich weit über das gewohnte Maß hinaus für das Projekt engagiert. 

Restvermögen geht an die Fußballabteilung

Da Dahlhaus sich selbst nicht erwähnte, ergriff später Dieter Hassa das Wort, lobte die Arbeit des Vorsitzenden und seiner Vorstandskollegen. Ferner ließ er humorvoll und mit Anekdoten bespickt, das kurze Vereinsleben Revue passieren. Das Restvermögen kommt, nach einem Jahr gesetzlich vorgeschriebener Frist, satzungsgemäß der Fußballabteilung zugute. 

Zu den Liquidatoren wurden Matthias Dahlhaus, Thomas Grote und Klaus Pomberg bestellt. Stefan Behrens, Vorsitzender der Fußballabteilung des Sportvereins Blau-Weiß Beelen, stellte die Bedeutung des Kunstrasenplatzes besonders in Bezug auf die Kinder- und Jugendarbeit heraus. Ferner ermunterte er die bisherigen Vereinsmitglieder in den Förderverein des Fußballsportes zu wechseln.

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