Genaue Betrachtung wirft immer mehr Fragen auf


Im Beelener Gemeinderat herrscht Einigkeit darüber, den ehemalige Grundschulstandort sinnvoll zu entwickeln.

Der Gemeinderat diskutiert über die Nutzung des ehemaligen Grundschulstandorts. Auch über die Frage, ob dort ein Haus der Vereine entstehen soll. Foto: Edelkötter

Beelen (gl). Wie soll der ehemalige Grundschulstandort künftig genutzt werden? Diese Frage erörterten die Mitglieder des Gemeinderats ausführlich in ihrer Sitzung am Donnerstagabend. 

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Eine Antwort haben die Kommunalpolitiker nicht gefunden. Es zeigte sich vielmehr, dass die Auseinandersetzung mit diesem Thema mehr und mehr Fragen aufwirft. Von einer Quartierslösung war die Rede. Bezahlbarer Wohnraum solle dort entstehen, eventuell auch Gewerbe angesiedelt werden. Ein Haus der Vereine könnte dort beheimatet werden. 

Doch über allem schwebte die Frage, was mit den Gebäuden auf dem 1,4 Hektar großen Areal passieren soll. Sind sie in einem Zustand, der eine weitere Nutzung in anderer Form möglich macht oder müssen sie abgerissen werden? Eine zentrale Frage, die den Entscheidungsprozess stark beeinflussen wird, darüber waren sich alle einig. 

Turnhalle wird keine Veranstaltungshalle

Die Turnhalle als Veranstaltungshalle zu nutzen, sei nicht möglich, erklärte Bürgermeister Rolf Mestekemper. Brand- und Schallschutzbestimmungen sprächen dagegen. Die Diskussion machte deutlich, dass die Ratsmitglieder fraktionsübergreifend eine Lösung anstreben, doch wie die Nutzung des ehemaligen Schulstandorts aussehen soll, ist ungewiss. 

Auf Initiative Mestekempers beschlossen die Ratsmitglieder – bei einer Gegenstimme – die Einrichtung einer interfraktionellen Arbeitsrunde. Sie soll unter anderem Informationen über die Förderfähigkeit bei der Entwicklung des Standorts bei der Bezirksregierung in Münster einholen. Ferner sollen im kleinen Rahmen die Nutzungsmöglichkeiten ermittelt werden.

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