Grünes Licht für Ausbau der OGS-Räume



Beelen (gl). „Einen guten Schritt voran“, so die Bewertung des Vorsitzenden Andreas Borgmann, haben am Donnerstagabend die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses in gemeinsamer Sitzung mit dem Schulausschuss in Sachen Ausbau der  Räume für die Offenen Ganztagsschule geschafft.

Für den Ausbau der Räume im Untergeschoss des Nordflügels der Beelener Grundschule haben der Bau- und Planungsausschuss sowie der Schulausschuss grünes Licht gegeben.

 Zuvor hatten sie den vom Beelener Architekten Volker Hartmann vorgestellten Plänen für die Verbesserung der Räumlichkeiten für die Offene Ganztagsschule (OGS) einhellig zugestimmt. Nun gelte es, fuhr Borgmann fort, diese Pläne möglichst zeitnah umzusetzen. Insgesamt 85 000 Euro – 70 000 Euro für die notwendigen Baumaßnahmen und 15 000 Euro für die Einrichtung – stehen dafür im Haushalt der Gemeinde Beelen bereit. Es geht dabei um die Räume im Untergeschoss des Nordflügels der Grundschule am Osthoff. Zwei Grundvoraussetzungen für die Umgestaltung, leitete Hartmann seinen Vortrag ein, seien erfüllt: Die Räumlichkeiten seien mit 2,40 Metern Deckenhöhe hoch genug, um auch als Schulräume genutzt werden zu können, und die Außenwände seien „trocken und in sehr gutem baulichem Zustand“. Geplant ist nun unter anderem, die Versorgung der Räume mit natürlichem Licht durch Vergrößerung der Fensterflächen zu verbessern. Dazu soll ein so genannter Lichtgraben angelegt werden, der dann den Einbau bodentierfer Fenster ermöglicht. Auch sind schalldämpfende Maßnahmen vorgesehen. Schallabsorber sollen für die Verbesserung der Raumakustik und damit der in Schulräumen unverzichtbaren Sprachverständlichkeit führen. Auch müsse, wie Hartmann ausführte, ein zweiter baulicher Rettungsweg angelegt werden. Der große mittlere Raum des Traktes soll in einen Ruhe- und einen Bewegungsraum unterteilt werden. Als Bodenbeläge, so der Architekt, stünden, abgesehen vom Bewegungsraum, entweder ein Vinyl- oder ein Epoxitbelag zur Auswahl. Mit der Ausstattung des Bewegungsraums mit einer Kletterwand soll ein besonderer OGS-Wunsch erfüllt werden. Allerdings werde diese nur so hoch angelegt, dass auf einen speziellen, weichfedernden Boden verzichtet werden könne, ein Nadelfilz als Bodenbelag werde dort vollkommen ausreichend sein. Die Umbauarbeiten sollen in den kommenden Sommerferien durchgeführt werden. Ebenso einstimmig, wie die Mitglieder der beiden Ausschüsse ihr Einvernehmen mit der von Hartmann vorgestellten Planung erklärten, ermächtigten sie auch Bürgermeisterin Elisabeth Kammann dazu, die Aufträge für die Bauausführung und die Inneneinrichtung zu vergeben.

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