Internationale Begegnung mit Freundschaft



Beelen (wie)-Die Begegnung mit Villers-Ecalles hat immer viele Facetten.  Nach einem umfassenden offiziellen Teil  wurde das Programm  in den Familien sehr unterschiedlich gestaltet. Zunächst unterhaltsam, später kamen weitere offizielle Besuche hinzu.

Während der Fahrradtour wurde eine wohlverdiente Pause eingelegt und es blieb auch Zeit, die Natur zu beobachten.

Auch Familie Schug hatte Gäste und dazu noch das Ehepaar Kasperski samt seiner Gastfamilie eingeladen. Nach einem gemeinsamen Essen zeigte sich in einer großen Spielrunde, dass auch dabei die Ländergrenzen hervorragend beim Gesellschaftsspiel Halli-Galli überwunden werden können. Die Partnerschaft zwischen Villers-Ecalles und Beelen lebt nicht nur durch den zwischenmenschlichen Austausch, sondern auch durch das Begreifen der jeweiligen Einrichtungen und Strukturen vor Ort. Da die Europäische Union 2011 zum „Jahr des Ehrenamtes“ ausgerufen hat, ging es beim Austausch in diesem Jahr auch um eben dieses Thema, speziell im Bereich mit „Menschen mit Behinderungen“. Am Samstag ging es da zu Fuß oder per Fahrrad zum „Haus St. Elisabeth“. Die Leiterin des Hauses, Monika Brüggenthies, stellte „ihre Einrichtung“ als ein modernes Haus vor, das auf die Bedürfnisse der Bewohner eingeht. „Wer hier einzieht, mietet das ganze Haus mit eigenem Park und einem privaten Bereich“, rief sie den Deutschen und Franzosen zu. Das Haus lebe aber auch stark vom sozialen Engagement der ehrenamtlich tätigen Menschen. So berichteten Berni Wördemann, Theo Steiling, Gerda Zumbusch und Monika Binkhoff sehr lebendig, anschaulich und teils sogar auf französisch von ihrem jeweiligen Engagement. Gerda Zumbusch vom „MS-Kontaktkreis“ hatte einige praktische Übungen im Angebot. Die Leute hörten aufmerksam zu. Darüber hinaus hatten sie viel Spaß und Freude im Schatten des ehemaligen Krankenhauses von Beelen. Gemeinschaft stiftete auch das Essen einer erstklassigen Suppe unter alten Bäumen in einer lockeren Atmosphäre. Die Radler kamen zudem noch in den Genuss, am Rande des Naturschutzgebietes „Beelener Mark“ seltene Vögel zu sehen, auch wenn der „Große Brachvogel“ als prominentester Bewohner des Gebietes keine Lust hatte, sich zu zeigen. Der Nachmittag wurde in den Familien verbracht, teils ruhte man sich aus, andere erkundeten Warendorf oder besuchten einen Gottesdienst in der Kreisstadt.

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