Jäger sollen Mitglieder im Landesverband bleiben


Die Mitglieder des Beelener Hegerings sind kürzlich nach langer Corona-Pause wieder zusammengekommen.

Der Vorstand des Beelener Hegerings: (v.l.) Stefan Kockentiedt, Stefan Kuhlmeier, Claudia Havelt, Josef Roxel,, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, Bernd Willmer und Benjamin Erdhüter. Foto: Wiengarten

Beelen (wie) - Ausgestellt waren die Trophäen des vergangenen Jagdjahres und konnten von allen begutachtet werden. Der aktuell sehr hohe Rehwildbestand konnte dadurch besser beurteilt werden. 

Hegering will Artenschutz und Biodiversität fördern

Hegeringleiterin Claudia Havelt begrüßte alle Anwesenden. Die Versammlung sollte dieses Mal für die Mitglieder überschaubar bleiben, daher waren als Gäste nur der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Josef Roxel, und der Referent des Abends, Felix Homann, willkommen zu heißen. 

Der 26-jährige Homann arbeitet für die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und betreut dort das Projekt „W-Land“. Er berät Landwirte, Jäger und Grundstückseigentümer, die daran interessiert sind, etwas für Artenschutz und Biodiversität zu unternehmen und in irgendeiner Weise Zugriff auf Flächen haben. 

Mitglieder treten auch in Wettkämpfen an

Nach der Begrüßung dachte die Versammlung zuerst an die beiden Verstorbenen des Jahres: an den langjährigen Hegeringleiter Heinrich Rehbaum und an Christoph Vögeler, der auch ein Gründungsmitglied war. Mit dem Jungjäger Kristof Potthoff wurde ein Neumitglied aufgenommen. 

Es folgten die Jahresberichte der Obleute. Schriftführer Stefan Kuhlmeier verlas das Protokoll der vergangenen Versammlung. Danach stellte Kassierer Bernd Willmer den Kassenbericht vor. Ihm wurde eine saubere Kassenführung bestätigt, so dass er durch die Anwesenden entlastet wurde.  

Der Schießobmann Hermann Thormann wurde krankheitsbedingt von Kevin Austermann vertreten, der viel von vergangenen und künftigen Schießterminen und Wettkämpfen berichtete. Die Hegeringsleiterin bedankte sich bei allen Vorstandskameraden, dazu gehörten auch Benjamin Erdhüter und Stefan Kockentiedt. 

Kosten für Schießstände auf alle Schultern verteilen

Der Kreisvorsitzende Josef Roxel berichtete über jagdliche und jagdpolitische Neuerungen. Er bat alle Jäger, sich nicht der Mitgliedschaft des Landesjagdverbandes zu entziehen, um das Wirken an der Basis nicht zu gefährden und die Kosten, die beispielsweise für die Nutzung der Schießstände anfallen, gerecht auf alle Schultern zu verteilen. 

Er erzählte von vielen Blühstreifen, die gemeinsam von Landwirten und Jägern angelegt wurden. An die immer größer werdende Bedeutung dieser Maßnahmen knüpfte im Verlauf des Abends der Referent in seinem Vortrag an.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.