Mädchen machen die Nacht zum Tage



Beelen (lar) - Fremde Umgebung, die Eltern außer Reichweite: Auswärts schlafen ist für Kinder ein Abenteuer. Das wissen auch die Verantwortlichen der Kinder- und Jugendarbeit. So wurde im Jugendtreff ein provisorisches Nachtlager hergerichtet. Schlafen geriet dabei zur Nebensache.

Fast wie zuhause, nur aufregender: Melanie Füchtenkötter (v. l.), Ralitsa Simonska, Melina, Antonia, Julia, Nele, Save, Alina Massarski, Naide und Svenja Wobker hatten viel Spaß bei der Übernachtungsaktion im Beelener Jugendtreff.

Um die Atmosphäre bei der Übernachtungs-Aktion für Mädchen im Jugendtreff zu beschreiben, gibt es mehrere Attribute: spannend, lustig, geheimnisvoll, aber auch weihnachtlich. Das Angebot richtete sich an Mädchen und wurde von diesen gut angenommen. Geschlechterspezifische Projekte gehören fest zum Programm, das Jugendpfleger Martin Werner zusammen mit den pädagogischen Honorarkräften entwickelt hat. Bei der Übernachtungs-Aktion war alles perfekt vorbereitet. Die Mädchen kochten zusammen leckeres Essen, die Nachtlager waren bequem hergerichtet und die Betreuerinnen hatten viele Geschichten, Spiele und Gemeinschaftsaktionen parat.

Riesige Schlafwiese mit Kissen, Decken und Kuscheltieren

Der Raum im Jugendtreff war in einem großen Bereich zu einer riesigen Schlafwiese umfunktioniert worden. Viele Polster, Kissen und auch die mitgebrachten Schlaf- und Kuscheltiere sorgten für eine heimelige Atmosphäre. Melanie Füchtenkötter, Svenja Wobker als pädagogische Honorarkräfte, Ralitsa Simonska, EU-Praktikantin und Jahrespraktikantin Alina Massarski waren für die Aktion verantwortlich. Auch ein „Nachtkino“ mittels eines Beamers war vorbereitet, so dass keine Langeweile aufkam. Dass für Kinder ganz besondere Gemeinschaftserlebnisse prägend sind, wussten die Betreuerinnen. Wichtig war ihnen allerdings auch, dass das Gespräch untereinander nicht zu kurz kam. Da wurde geflüstert und getuschelt, da wurden untereinander spannende Geschichten lebendig und an Schlaf dachten die Mädchen in dieser Nacht lange nicht. Ein Mitternachts-Imbiss und viele Köstlichkeiten sorgten für genügend Durchhaltevermögen. Eine Aktion, so waren sich am nächsten Morgen alle einig, die neu aufgelegt werden sollte.

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