Närrisches  eröffnet Jubiläumsjahr



Beelen (wie) - Wieder einmal startete am Sonntag die Beelener Männersodalität eine Karnevalssitzung, bei der es an nichts fehlte.  Für tolle Stimmung sorgten gleich zu Beginn die  „Flöckchen“ von der Warendorfer Karnevalsgesellschaft mit einer exzellenten Tanzdarbietung.

„Ein bisschen Liebe . . .“: Renate Rüschenschulte und Sylvia Brinkmann (v. l.) zeigten den Sodalen auf, was Frauen von ihren Ehemännern wünschen.

Ein komplett gefüllter Saal, Mitglieder des Kegelclubs „Maria Klara“, die gekonnt für die Bedienung sorgten, Musik vom Feinsten vom Discjockey Christoph Hartmeyer, ein Publikum, das zu feiern versteht, Büttenreden, Tanz und Frohsinn – im Jubiläumsjahr hatte man sich besonders viel Mühe gegeben und alles, was Rang und Namen in Beelens Karneval hat, konnte aktiviert werden.

Vorsitzender Berni Künnemeyer

Gekonnt durch das Programm führte Vorsitzender Berni Künnemeyer, hervorragend assistiert von den beiden Beelener Funkenmariechen Verena Wessel und Theres Pohl. Berni Künnemeyer begrüßte zu Anfang alle Sodalen und freute sich, dass im Jubiläumsjahr die Reihen noch dichter besetzt waren als sonst. Als Ehrengast begrüßte er Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, die sich wieder einmal in die Männerdomäne gewagt hatte. Mitgebracht hatte sie eine Büttrede, die genau auf den Männerverein zugeschnitten war.

Eis gleich gebrochen

Das Eis auf der Bühne hatten aber zu Beginn schon Renate Rüschenschulte und Sylvia Brinkmann gebrochen. Mit dem umgedichteten Song „Ein bisschen Liebe, ein bisschen Freude“, zeigten sie den Männern, was ihre Frauen zu Hause von ihnen erwarten. Dabei wirbelte Renate Rüschenschulte nur so über die Bühne und begeisterte die Narren. Mit Heiner Reiker kam dann ein „Urgestein“ des Beelener Karnevals in die Bütt. Er hatte eigentlich seine Karnevalskarriere beschließen wollen, hatte sich aber anlässlich des Jubiläums der Männersodalität noch einmal zu einem Auftritt bewegen lassen. Viele andere Darbietungen gab es während der karnevalistischen Veranstaltung der Sodalen noch, und das Pfarrheim war bis zum frühen Abend fest in Männerhand.

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