Sternsinger suchen noch Verstärkung



Beelen (sim) - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Sternsingeraktion kommt mit großen Schritten näher. Allerdings: Die katholische Kirchengemeinde sucht eifrig nach weiteren Kindern, die sich am 7. Januar beteiligen. Im Fokus der Sternsinger stehen 2012 die Rechte der Kinder.

Suchen noch Verstärkung: Die Sternsinger bei der Aussendungsfeier im vergangenen Januar. Die Verantwortlichen hoffen, dass in diesem Jahr noch mehr Kinder teilnehmen.

Es wird noch Verstärkung gesucht. Wer am 7. Januar noch bei der Beelener Sternsingeraktion mitmachen möchte, ist mehr als gerne gesehen. Es werden durchaus noch Kinder gebraucht. Ins Pfarrheim ist jeder eingeladen, der bei der Aktion für seine Altersgenossen in Nicaragua mitwirken möchten. Einige Frauen rund um Pfarrgemeinderatsmitglied Gisela Kohkemper haben sich bereit erklärt, die Messdiener bei dieser Aktion zu unterstützen. Ganz bewusst, so das Vorbereitungsteam, sollen nicht nur Messdiener angesprochen werden, sondern auch Kinder, die nicht zur katholischen Kirchengemeinde gehören. So soll deutlich gemacht werden, dass die Aktion ein Hilfsprojekt von Kindern für Kinder ist.

„Klopft an Türen, pocht auf Rechte“

Mit dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ macht die Sternsingeraktion weltweit auf die Rechte von Kindern aufmerksam. Die Sternsinger setzen sich durch ihr Klopfen an Türen dafür ein, dass gerade notleidenden Kindern geholfen werden kann und auch sie zu ihren Rechten kommen. Das Vortreffen findet am 5. Januar ab 11 Uhr im Pfarrheim statt. Die Sternsingeraktion beginnt am 7. Januar mit der Aussendungsfeier um 9 Uhr in der Pfarrkirche. Die Beelener Sternsinger sind auch mit anderen Kindern vernetzt. Das gemeinsame Ziel ist, auf die Rechte von Kindern aufmerksam zu machen. Dazu zählt auch scheinbar Selbstverständliches. Kinder haben zum Beispiel das Recht, sich zusammenzuschließen, zu demonstrieren und in Angelegenheiten, die sie betreffen, mitzuwirken. Genauso sollte gewährleistet sein, dass Kinder gesund leben, Geborgenheit finden und keine Not leiden. Kinder haben das Recht, vor Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung geschützt zu werden – und Vieles mehr. Wer Fragen hat oder sich noch anmelden möchte, kann sich an Gisela Kohkemper wenden, unter w 02586/880399.

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