220 Anmeldungen für die neue Gesamtschule



Ennigerloh / Neubeckum (art). 220 Kinder werden die neue interkommunale Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum zum neuen Schuljahr besuchen.  „Die sehr guten Anmeldezahlen zeigen, dass wir mit der politischen Entscheidung für eine Gesamtschule voll ins Schwarze getroffen haben“, sagte Berthold Lülf. 

220 Kinder, davon 84 in Neubeckum und 136 in Ennigerloh, werden die neue interkommunale Gesamtschule besuchen.

Wie Ennigerlohs Bürgermeister als Vorsteher des Schulzweckverbands Beckum-Ennigerloh jetzt vermelden konnte, werden 84 Mädchen und Jungen in drei Eingangsklassen mit je 28 Schülern am Standort Neubeckum unterrichtet.

136 Mädchen und Jungen werden an der Gesamtschule in Ennigerloh erwartet. Damit geht die neue Schule in der Drubbelstadt sogar mit fünf Eingangsklassen mit je 27 oder 28 Kindern an den Start. Hier werden 109 Schüler aus Ennigerloh unterrichtet, zwei kommen aus Neubeckum und ein Schüler aus Versmold. 24 Mädchen und Jungen aus Oelde wollen künftig in Ennigerloh zur Gesamtschule gehen.

„Diese Zahlen haben unsere kühnsten Erwartungen weit übertroffen“, sagte Bürgermeister Lülf zufrieden. Über den „riesigen Vertrauensbeweis“ der Ennigerloher freue er sich sehr. „Dass wir es schaffen würden, 100 Ennigerloher Kinder an der Gesamtschule begrüßen zu können, die erforderlich waren, um eine Genehmigung für die Schule zu erhalten, haben uns im Vorfeld viele Kritiker in Abrede gestellt. Nun sind es sogar 109 Mädchen und Jungen aus der Drubbelstadt. Das ist eine tolle Bestätigung.“

Zunächst sei man davon ausgegangen, dass die Gesamtschule mit vier Eingangsklassen in Ennigerloh starten würde. „Das hätte aber bedeutet, dass wir 15 Mädchen und Jungen aus Ennigerloh hätten abweisen müssen“, berichtete Lülf. Das kam aber nicht in Frage: Unter anderem mit der neuen Leiterin der Gesamtschule, Ellen Greiwe, und Sibylle Grüner, der Leiterin der Anne-Frank-Schule, in der die Gesamtschule räumlich untergebracht sein wird, habe man in den vergangenen Tagen eine Lösung erarbeiten können, um „kein Kind im Regen stehen lassen zu müssen“, erklärte Lülf. Die gute Zusammenarbeit mit den beiden Pädagoginnen lobte er ausdrücklich.

Die Fünfzügigkeit am Gesamtschulstandort Ennigerloh bedeute für die künftige gymnasiale Oberstufe, dass hier ein qualitativ hochwertiger Unterricht angeboten werden könne, so Lülf weiter. Die Stadt habe die Aufgabe, wie sie die Bildungslandschaft in Ennigerloh zukunftssicher gestalten könne, nun mit einem positiven Ergebnis gelöst.

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