Alte Dame zeigt sich von ihrer besten Seite



Ennigerloh (gl) - Am kommenden Pfingstmontag, 13. Juni, öffnen die Ennigerloher Mühlenfreunde erneut die Tür ihrer Windmühle. Interessenten aus nah und fern haben von 11 bis 17 Uhr die Chance, das Wahrzeichen der Drubbelstadt, das umfangreich saniert wird, zu besichtigen.

Die Ennigerloher Windmühle zeigt sich am Pfingstmontag, 13. Juni, von ihrer besten Seite. Sie kann von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Der zweite Pfingsttag wird seit vielen Jahren auch als Deutscher Mühlentag begangen. Bundesweit können dann Wind-, Wasser- und andere Mühlentypen besichtigt werden. Dieses Angebot wird gerade auch in Westfalen von vielen Menschen gern genutzt, die von Mühle zu Mühle fahren und sich vor Ort über die spezifischen Besonderheiten informieren.

In den Kreis der heimischen Mühlen reiht sich nun auch die Ennigerloher Windmühle ein: Statisch und von außen saniert, neu angeleuchtet und im schmucken Natursteinkleid präsentiert sie sich wieder als stolzes Ennigerloher Wahrzeichen, weithin sichtbar auf dem Mühlengeist stehend. Die Mühlenfreunde bieten am Pfingstmontag dazu Einblicke in die bereits durchgeführten Sanierungsarbeiten, aber auch Ausblicke auf die kommenden Aktivitäten.

In zwei Jahren wollen sie das zuvor fast Unmögliche möglich machen und nach fast 90 Jahren endlich wieder Getreide mit Windkraft zu Mehl mahlen. Ein zweites, nicht weniger wichtiges Standbein des 360 Mitglieder zählenden Vereins ist die Entwicklung der Mühle zu einem außerschulischen Lernort für Umwelt, Technik, Energie und Natur. Damit betreten die Ennigerloher Neuland. Sie wollen so die Windmühle im Alltag mit Schülern und damit mit Leben füllen.

Das sind zwei von vielen Gründen, sich die Mühle in Ennigerloh anzusehen – nicht nur für Ennigerloher Bürger, sondern insbesondere auch für Mühlenfreunde aus dem Kreis Warendorf und darüber hinaus.

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