Berthold Lülf: „Gemeinsam können wir vieles schaffen“


Bürgermeister Berthold Lülf wendet sich mit einem Grußwort zum Jahreswechsel an die Ennigerloher Bevölkerung.

Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf blickt hoffnungsvoll ins neue Jahr. „Dabei wäre mein Wunsch für das neue Jahr, dass wir uns vom Virus nicht unterkriegen lassen“, sagt er. Foto: gl

Ennigerloh (gl) - Bürgermeister Berthold Lülf blickt hoffnungsvoll ins neue Jahr. „Dabei wäre mein Wunsch für das neue Jahr, dass wir uns vom Virus nicht unterkriegen lassen“, sagt er.  

Die schrecklichen Bilder der Überschwemmung aus dem Sommer hätten gezeigt, wie schnell Verwüstung, Existenzvernichtung und Tod das bisher gewohnte Leben komplett aushebeln könnten. „Angesichts dieser Katastrophe verlieren so manche Probleme an Größe und Dimension. Und für die Opfer der Flut wird es dauern, bis das alte Leben zurückkommt“, schreibt der Bürgermeister in seinem Grußwort. 

Wunsch: Solidarität bei Bekämpfung der Pandemie

Angesichts von Delta und Omikron befürchtet er, dass auch „wir unser altes Leben“ nicht so schnell zurückbekommen werden. „Deshalb mag es schwerfallen, unbeschwert in das neue Jahr zu blicken.“ 

Er ruft dazu auf, an diejenigen zu denken, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind oder an jene, die sich nur mühsam von einer Infektion erholten. „Die Pandemie hat aber auch Schulkindern und Familien zugesetzt, ähnlich wie Künstlerinnen und Künstlern und Beschäftigten in der Gastronomie. Diese Personen und Berufsgruppen stehen aber nur stellvertretend für die vielen Menschen, die in diesen harten Zeiten in der ersten Reihe stehen“, sagt Lülf.

Lülf wünscht sich für 2022 bei der Bekämpfung der Pandemie die Solidarität, die auch viele Ennigerloherinnen und Ennigerloher bei der Flutkatastrophe gezeigt und damit zur Verringerung von Leid und Elend beigetragen hätten.

2022 verheißt Stadt eine gute Entwicklung

„Obschon uns 2021 einige dunkle Stunden beschert hat, so hat es in der Rückschau sicherlich auch schöne Momente gegeben, aus denen wir Kraft schöpfen und hoffnungsvoll in das neue Jahr 2022 blicken können“, erklärt Lülf. Es verheiße der Stadt Ennigerloh eine gute Entwicklung.

Weitere Baugebiete würden an den Start gebracht, das Pestalozzi-Quartier werde neu gestaltet, ebenso wie die Innenstadt im Bereich des Drubbels und der Clemens-August-Straße. Darüber wird die Stadt dem Bürgermeister zufolge in die Schul- und Sportstätteninfrastruktur durch den Bau einer neuen Zweifeld-Turnhalle investieren, und die Großprojekte Hallenbad sowie Feuer- und Rettungswache anschieben.

„Vom Virus nicht unterkriegen lassen“

 „Dabei wäre mein Wunsch für das neue Jahr, dass wir uns vom Virus nicht unterkriegen lassen. Rücken wir zusammen und lassen uns nicht spalten: Gemeinsam können wir vieles schaffen. Zuversicht sollte deshalb unser Richtfeuer sein“, erklärt Lülf. 

 

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