Bohle verzeichnet besten Umsatz der Firmengeschichte


Das Jahr 2021 ist ein besonders erfolgreiches Kapitel in der Geschichte des Ennigerloher Maschinenbauers L.B. Bohle gewesen.

Das Jahr 2021 sei ein besonders erfolgreiches Kapitel in der Geschichte des Ennigerloher Maschinenbauers L.B. Bohle gewesen, teilt das Unternehmen mit. Das Foto zeigt Mitarbeiter Stephan Beer. Foto: gl

Ennigerloh (gl) - Zum 40. Jahr des Bestehens fügt der Ennigerloher Maschinenbauer L. B. Bohle der Unternehmensgeschichte ein besonders erfolgreiches Kapitel hinzu: Das Geschäftsjahr 2021 konnte laut Bericht mit dem besten Umsatzergebnis seit der Firmengründung abgeschlossen werden.

„Investitionen tragen Früchte“

 „Jahrelange Investitionen in die Entwicklung der kontinuierlichen Produktionsanlagen und aktuell in den globalen Service tragen Früchte“, sagte Tim Remmert, Geschäftsführer Vertrieb. Dank eines starken Auftragseingangs für 2022 rechne das Unternehmen fest damit, dass sich der Trend fortsetzt. 

Dabei habe das Jahr 2021 unter schlechten Vorzeichen gestanden – aufgrund von Messeabsagen weltweit, massiven Kontaktbeschränkungen und weitreichenden Lockdowns in fast allen Wirtschaftsregionen. 

„L. B. Bohle hat trotz dieser schwierigen Bedingungen in neue Entwicklungsprojekte, in ein neues Werk und in den globalen Service investiert“, berichtet Geschäftsführer Tim Remmert. „Dieser Mut hat sich ausgezahlt, denn wir konnten Groß-Projekte in den USA, in Deutschland, aber auch wieder in Südamerika umsetzen.“ 

Bohle als weltweiter Technologieführer etabliert

Auch im Geschäft mit den Anlagen zur klassischen Batchfertigung, einem Produktionsverfahren zur Herstellung von abgegrenzten Stoffmengen, zähle man zu den gefragten Anbietern. „Unsere Maschinen zur Tablettenproduktion sind in den vielfältigen Größen weiterhin stark gefragt“, erklärt Thorsten Wesselmann, Geschäftsführer Technik. 

Das Jubiläumsjahr 2021 erinnere Firmengründer Lorenz Bohle beinahe an die Anfangszeiten, betont er. „Da haben wir auch jährliche Wachstumsraten von 20 bis 50 Prozent verbucht – sind aber natürlich von einem geringeren Niveau gekommen.“ Bohle habe das Ennigerloher Unternehmen seit 1981 als Spezialmaschinenbauer für die Pharmaproduktion aufgebaut und als weltweiten Technologieführer etabliert.

 „Die geplante Jubiläumsveranstaltung musste wegen Corona und all den Einschränkungen im Herbst 2021 leider abgesagt werden“, bedauert Lorenz Bohle. „Die Jubiläumsgala werden wir aber am 20. Mai 2022 in der Olympiahalle in Ennigerloh nachholen.“ Direkt davor – am 18. und 19. Mai – werde der Maschinenbauer bei den „Innovation Days“ Experten begrüßen und sie über den aktuellen Stand und die Zukunft von Continuous Manufacturing, der kontinuierlichen Produktion, in der Pharmabranche informieren.

Mehr Mitarbeiter wegen gestiegener Nachfrage

Der internationale Workshop „Innovation Days“, der im Mai 2022 im Ennigerloher Unternehmen L. B. Bohle organisiert werden soll, werde unter anderem im neuen Werk 4 stattfinden, heißt es von Seiten des Maschinenbaubetriebs. Für dieses aktuelle Bauprojekt sei erst im März der Grundstein gelegt worden. Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Areal entstehe ein etwa 2000 Quadratmeter großer Produktionskomplex nach neuestem Standard. 

Insbesondere im aktuellen Jahr habe das Unternehmen das After-Sales-Geschäft intensiviert, in dem es um eine gute Kundenbeziehung nach dem Geschäftsabschluss geht. Das Mitarbeiterteam sei personell verstärkt worden. „Durch die kontinuierlich stark wachsende Zahl an Anlagen im Markt steigt auch die Nachfrage bei Ersatzteilen und vor allem im Bereich von Maschinenumbauten und Nachrüstungen“, stellt Tim Remmert, Geschäftsführer Vertrieb, fest. „Dieser Nachfrage können wir mit unserem vergrößerten Team schnell, flexibel und kompetent entsprechen.“ 

Unternehmen stellt weiterhin Fachkräfte ein

L. B. Bohle beschäftigt aktuell 270 Mitarbeiter an den Standorten in Ennigerloh und Sassenberg. „Um den kontinuierlichen Umsatzanstieg realisieren, die starke Nachfrage bedienen und unsere Top-Positionierung am Markt behaupten zu können, stellen wir weiterhin Fachkräfte ein“, berichtet Thorsten Wesselmann.

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