Dieckmann und Schmitz feiern silbernes Weihe-Jubiläum


Der Ennigerloher Pfarrer Andreas Dieckmann ist vor 25 Jahren zum Priester geweiht worden. Auch Wolfang Schmitz feierte sein Jubiläum.    

Für ihren 25-jährigen priesterlichen Dienst bedankte sich Bischof Dr. Felix Genn im Rahmen einer Messe bei elf Priestern aus dem Bistum Münster. Zu ihnen gehörte der Ennigerloher Pfarrer Andreas Dieckmann. Das Bild zeigt (vorn v. l.) Paulus Dinh Dung Phan, Robert Mensinck, Felix Genn, Martin Limberg und Andreas Dieckmann sowie (hinten v. l.) Günter Hoebertz, Axel Heinekamp, Stefan Böntert, Bernhard Frankemölle, Wolfgang Schmitz, Carsten Roeger und Carsten W. Franken. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Anke Lucht

Ennigerloh/Enniger/Münster (gl) - Der leitende Pfarrer der Pfarrei St. Jakobus Ennigerloh, Andreas Dieckmann, sowie der ehemalige Pfarrer in Enniger, Wolfgang Schmitz, haben jetzt ihr silbernes Weihe-Jubiläum zusammen mit neun weiteren Priestern des Bistums Münster gefeiert.

Messe im Priesterseminar Borromaeum

 Bei einer Messe, die Bischof Dr. Felix Genn zu diesem Anlass im Priesterseminar Borromaeum zelebrierte, dankte der Bischof den Jubilaren für ihren 25-jährigen priesterlichen Dienst. Zugleich ermutigte er sie, „weiter mit uns allen im Bistum Kirche in einer neuen Gestalt zu formen und zu prägen“. 

Auch der ehemalige Pfarrer Axel Heinekamp aus Münster, der einige Jahre in Enniger gewirkt hat, sowie Paulus Dinh Dung Phan aus Oer-Erkenschwick, der eine Zeit lang in Stromberg tätig war, gehörten zu den Jubilaren. 

Unter Bezug auf das Tagesevangelium, das unter anderem die Auffahrt Jesu Christi in den Himmel als „gerecht“ darstellt, unterstrich Genn laut Bericht des Bistums: „Das bedeutet, dass es von Gott her richtig ist, dass Jesus nicht mehr körperlich bei einigen wenigen ist, damit er stattdessen in Gestalt des Heiligen Geistes ist und alle Menschen an ihm Anteil haben können. Es ist das tiefe Wesen der Gerechtigkeit Gottes, dass er raus muss zu allen Menschen.“ Dies sei in gewisser Hinsicht von jeher auch die Situation der Seelsorge gewesen, zog der Bischof einen Vergleich.

Bischof Genn: Offen bleiben für Menschen

„Hinauszugehen zu den anderen, Jesu Botschaft zu denen zu bringen, denen sie auch gilt, das ist genau unsere Sendung, aber auch die Spannung, in der wir als Seelsorger stehen“, sagte er. Denn mit dieser Sendung ernte man nicht nur Jubel und müsse offen bleiben für Menschen, die mit dem Glauben nichts zu tun haben könnten oder wollten. Bischof Genn ermutigte die Jubilare laut Bericht, in diese Spannung hineinzuwirken.

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