DRK Ennigerloh dankt ehrenamtlichen Helferinnen


Die Helferinnen organisieren bis zu 20 Blutspendetermine in Ennigerloh und den Ortsteilen. Einige sind seit 40 Jahren dabei.  

Den Helferinnen des Arbeitskreises Blutspende ist bei einem Treffen im DRK-Heim in Ennigerloh für ihren ehrenamtlichen Einsatz gedankt worden. Wegen der Pandemie waren diese Treffen zuletzt nicht möglich gewesen. Foto: gl

Ennigerloh (gl) - Die Ehrenamtlichen des Arbeitskreises Blutspende des Ortsvereins Ennigerloh des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben sich kürzlich zu Kaffee und Kuchen mit Geschäftsführer Ludger Holtmann-Niehues, Rotkreuzleiter Oliver Schulte und der Stellvertretenden Vorsitzenden Luitgard Fröhlig im DRK-Heim getroffen. Der Arbeitskreis organisiert der Mitteilung zufolge in Ennigerloh und den Ortsteilen bis zu 20 Blutspendetermine. 

„Ehrenamt gilt es zu würdigen“

Luitgard Fröhlig dankte den Frauen für deren „stillen Einsatz“. Sie seien die guten Geister bei den Blutspendeterminen. „Dieses Ehrenamt gilt es zu würdigen“, betonte Fröhlig dem Bericht zufolge. Sie freute sich, dass auch ehemalige Helferinnen anwesend waren. „Wer sich so viele Jahre für das Blutspenden eingesetzt hat, gehört auch nach seiner aktiven Zeit dazu“, betonte sie. Einige seien mehr als 40 Jahre dabei. 

Regelmäßige Treffen wünschte sich Oliver Schulte. Vorausgesetzt, Corona werde nicht wieder „dazwischen funken“. Wegen der Pandemie habe alles lange Zeit geruht, sagte er. Bei den Blutspenden wolle der Ortsverein wieder zur „alten Form“ zurückkehren. Wegen der Corona-Auflagen könnten Blutspenden allerdings nur in Turnhallen durchgeführt werden. Zudem erhielten die Spender dabei nur ein Lunchpaket, erklärte Schulte. „Wir hoffen, dass wir wieder in die Schulen zurückkehren dürfen, wo wir wieder ein Büfett anbieten können und die Blutspender wie gewohnt gesellige Runden bilden.“ 

Spenderzahlen trotz Pandemie stabil

Positiv festzustellen sei, dass die Spenderzahlen trotz Pandemie stabil geblieben seien, sagte Schulte. Dass Spendezeiten über eine App vereinbart werden könnten, hob er ebenfalls positiv hervor. Auch die Helferinnen berichten, dass das System sehr hilfreich sei. Spätestens im November möchte Oliver Schulte die Helferinnen bei der Blutspenderehrung wiedersehen. „Wir haben allerhand an Ehrungen nachzuholen.“

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