DRK ruft zu Blutspende in Enniger auf


Die Versorgungslage mit Blutpräparten ist dem DRK zufolge angespannt. Eine Chance zu spenden, gibt es in Enniger.

Für kommenden Donnerstag, 20. Januar, ruft das Deutsche Rote Kreuz zur Blutspende in Enniger auf. Derzeit sei die Versorgungslage mit Blutpräparaten angespannt. In der vierten Coronawelle ist dem DRK zufolge das Blutspendeaufkommen um bis zu 20 Prozent zurückgegangen. Symbolfoto: dpa

Enniger (gl) - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft für kommenden Donnerstag, 20. Januar, in Enniger zur Blutspende auf. Spender sind von 16.30 bis 20 Uhr in der Grundschule St. Marien, Marienstraße 10, willkommen. 

Rückgang um bis zu 20 Prozent 

Wer Blut spendet, erfährt nur selten, wem sein Blut geholfen hat. Doch das Rote Kreuz kennt seinem Aufruf zufolge viele Beispiele von Patienten und schwer verletzten Unfallopfern wie Gina, die ihren linken Arm bei einem Motorradunfall verlor. Patienten wie Gina hätten überlebt, weil im richtigen Moment die passenden Blutkonserven bereitstanden. 

„Wir haben uns an eine zuverlässige Versorgung mit Blutpräparaten gewöhnt“, schreibt das DRK. Sie funktioniere allerdings nur, wenn viele Menschen regelmäßig Blut spendeten. Derzeit seit die Versorgungslage mit Blutpräparaten angespannt. In der vierten Coronawelle ist laut DRK das Blutspendeaufkommen um bis zu 20 Prozent zurückgegangen. Der Blutspendedienst ruft daher nachdrücklich zum Blutspenden auf, um die Versorgung zu sichern. 

Mindestalter 18 Jahre

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Termin muss der Personalausweis mitgebracht werden. Vor der Spende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Die eigentliche Spende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. 

Vor dem Hintergrund der hohen Corona-Infektionszahlen hat der DRK-Blutspendedienst sein Sicherheitskonzept weiter verstärkt. So bittet der Blutspendedienst alle, die Blut spenden möchten, sich vorab unter www.blutspende.jetzt eine Spendezeit zu reservieren. So könne jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden. 

3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht

Wer den Blutspendetermin besuche, müsse geimpft, genesen oder getestet sein (3G-Regel). Zudem ist eine FFP2-Maske vorgeschrieben. Nach einer Impfung mit einer Corona-Impfung sei keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Sofern keine Impfreaktionen wie Fieber oder Übelkeit aufträten, könnten Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden. 

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.blutspendedienst-west.de/corona.

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