Eltern wünschen sich die Gesamtschule



Ennigerloh (gl/art). Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gesamtschule in Ennigerloh ist geschafft. Im Rahmen der Elternbefragung haben sich für die Eingangsklasse zum Schuljahresbeginn 1. August 2012 insgesamt 120 Eltern und Erziehungsberechtigte positiv ausgesprochen.

Im Rahmen der Elternbefragung haben sich für die Eingangsklasse zum Schuljahresbeginn 1. August 2012 insgesamt 120 Eltern und Erziehungsberechtigte positiv ausgesprochen.

 „Hiermit ist die für die Genehmigungsfähigkeit der Gesamtschule erforderliche Quote von 112 deutlich überschritten“, sagt Bürgermeister Berthold Lülf erfreut. „Die tatsächliche Nachfrage dürfte noch deutlich höher liegen, da man davon ausgehen darf, dass viele Schülerinnen und Schüler aus den Nachbargemeinden, die an der Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen nicht angenommen werden können, den Weg zur Gesamtschule Ennigerloh suchen werden“, ist sich Lülf sicher, dass die tatsächlichen Anmeldezahlen noch höher liegen werden.

In die Befragung einbezogen waren auch die Eltern und Erziehungsberechtigten von Kindern, die im Sommer 2013 für den Besuch der Gesamtschule Ennigerloh in Frage kommen könnten. Hierbei handelt es sich um die Kinder, die sich heute in der zweiten Grundschulklasse befinden. Auch die Quote der positiven Rückäußerungen der Eltern und Erziehungsberechtigten von Kindern des zukünftigen zweiten Einschulungsjahrgangs stimmt hoffnungsvoll: Nach derzeitigem Stand würden nahezu 100 Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder für den Besuch der Gesamtschule Ennigerloh im Jahr 2013 anmelden.

„Je deutlicher das Signal der Nachfrage ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Gesamtschule schlussendlich genehmigt bekommen. Jede Stimme zählt. Deshalb bitte ich alle Eltern und Erziehungsberechtigte, die ihre Fragebogen noch nicht abgegeben haben, dies bis zum 20. Juni nachzuholen“, so Lülf.

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