Ennigeraner Landfrauen bilden Netzwerke



Enniger (dis) - Die Enniger Landfrauen möchten sich mit vielen Frauen im Voßbachdorf vernetzen. Auf der Jahreshauptversammlung fügte Teamsprecherin Christiane Schulze Balhorn zum Programmangebot hinzu: „Alle interessierten Frauen sind willkommen.“

An alle Frauen in Enniger richten die Landfrauen ihre Einladung, an ihren Programmpunkten teilzunehmen. Das Bild zeigt das Vorstandsteam mit (v. l.) Teamsprecherin Christiane Schulze Balhorn, Sabine Nossol, Hedwig Becklas, Ingrid Laumeier und Beate Pieke.

Das auch ohne eine Mitgliedschaft bei den Landfrauen. Schön sei die Zusammenarbeit mit der Frauengemeinschaft, betonte Schulze Balhorn weiter. Für die Landfrauen in Enniger heißt es, immer wieder unterwegs zu sein, neue Wege zu versuchen und Chancen zu nutzen. „Landfrauen kümmern sich heute nicht mehr nur um Haus, Hof und Familie“, machte Christiane Schulze Balhorn deutlich. Da, wo unterschiedliche Berufe, Lebensentwürfe und Interessen bestünden, versuche der Enniger Landfrauenverband mit seinem Angebot nicht nur die „Frauen vom Hof“ anzusprechen. „Ländlich und dörflich gleich gemeinschaftlich“ solle das Motto lauten.

Christiane Schulze Balhorn sieht erste Ansätze. Sie freute sich über die neuen Mitglieder Katrin Pieke und Renate Koppenstein. Beide meldeten sich spontan als neue Kassenprüferin für Ursula Spitthöver. Diese hörte nach 15 Jahren als Bezirksfrau auf. Ihre Nachfolgerin ist Mechthild Bresser.

Unterstützung sicherte Bürgermeister Berthold Lülf den Landfrauen zu: „Die Stadt Ennigerloh braucht Sie als unüberhörbare Stimme für die Interessen der Menschen auf dem Lande. Sie können sicher sein, die Stadt wird Ihre Arbeit auch weiterhin nach Kräften unterstützen.“ Lülf zitierte den französischen Dramatiker Jean Anouilh: „Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.“

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