Ennigerloher sind mit dem Teufel im Bunde



Teuflisch gut gelaunt trieb der Ennigerloher Döüwel am Dienstag sein Unwesen auf dem Mettwurstmarkt.  

Teuflisch gut gelaunt waren gestern bei der Fotoaktion der „Glocke“ Marco und Elisabeth Himler mit Lina (1) und Marlon (4) sowie der Ennigerloher Döüwel alias Peter Wistuba. Wie Familie Himler ließen zahlreiche Besucher und vor allem Kinder von sich schaurig-schöne Fotos mit dem Teufel machen. Foto: Junker

Ennigerloh (gl) - Er ist Symbol des Mettwurstmarkts und inoffizielles Maskottchen Ennigerlohs. Am Dienstag war er zudem eines der populärsten Fotomotive der Stadt: der Döüwel. 

Nur wenige schaffen es am Döüwel vorbei

Zahlreiche Besucher kamen zum „Glocke“-Redaktionsmobil, um Fotos mit dem Döüwel alias Peter Wistuba machen zu lassen. Seit 1998 verkörpert der Ennigerloher den Höllenfürsten, der alles andere als zum Fürchten ist. Mit seiner herzlichen, sympathischen und offenen Art verbreitete Wistuba gestern teuflisch-gute Stimmung, und nur wenige schafften es an ihm vorbei, ohne einen lockeren Spruch und ohne den obligatorischen Stempel auf die Wange zu bekommen. 

Die Ennigerloher sind mit dem Teufel im Bunde. Das ist am Mettwurstmarkt-Dienstag wieder einmal deutlich geworden. Nicht nur zahlreiche Kinder machten große Augen und wollten ein Bild mit dem Teufel machen, auch viele Eltern nutzten die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto. Ob der Döüwel zum Mettwurstmarkt gehört? „Aber wie“, brachte es Besucherin Helga Abel auf den Punkt. 

Conflutoren kehren 2023 zurück

Der Teufel ist aber nicht die einzige Kultfigur, die beim Mettwurstmarkt nicht fehlen darf. Zum Inventar gehören auch die Conflutoren, die diesmal aber nicht auftreten konnten. Warum dem nicht so war und ob sie 2023 wieder dabei sind, das erklärte der Döüwel auf typische Conflutoren-Art. „Der Drubbel wird dieses Jahr saniert, nächstes Jahr gibt es wieder einen Auftritt. Garantiert!“

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