Experte klärt in Ennigerloh zum Thema Demenz auf


Viele Angehörige von Menschen mit Demenz fühlen sich nicht ausreichend informiert. Ein Experten-Abend in Ennigerloh will aufklären. 

Viele Angehörige von Menschen mit Demenz fühlen sich nicht ausreichend informiert. Abhilfe soll der Themenabend „Demenz aus ärztlicher Sicht“ schaffe, der am Mittwoch, 10. November, in der Cartias-Sozialstation in Ennigerloh stattfindet.  Symbolfoto: dpa

Ennigerloh (gl) - Der Gesprächskreis für pflegende und betreuende Angehörige lädt für Mittwoch, 10. November, 17.30 bis 19 Uhr, zum Themenabend „Demenz aus ärztlicher Sicht“ ein. Dr. Ralf Weber, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie vom Gesundheitszentrum Walstedde, gibt der Mitteilung zufolge einen Einblick in die facettenreichen Symptome, Diagnosen und Verläufe einer Demenz. Im Anschluss sei Zeit für einen Austausch und die Beantwortung offener Fragen. 

„Viele Angehörige von Menschen mit Demenz fühlen sich nicht ausreichend informiert“

Die Demenz gehöre zu einer der bekanntesten Krankheiten des Alters, schreiben die Veranstalter in ihrer Mitteilung. „Dennoch fühlen sich gerade An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz zu diesem Thema nicht ausreichend informiert“, heißt es weiter. Denn die Krankheit Demenz sei sehr vielseitig und gehe weit über den Verlust der geistigen Fähigkeiten hinaus. 

Der Themenabend „Demenz aus ärztlicher Sicht“ findet am Mittwoch, 10. November, 17.30 bis 19 Uhr, in der Caritas-Sozialstation, Enniger Straße 14 in Ennigerloh, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese nimmt Sabrina Figgener von der Caritas-Sozialstation telefonisch unter 02524/261840 entgegen.

Sie beeinträchtige die Wahrnehmungen, das Verhalten und das Erleben der Betroffenen. Demenzerkrankte fänden sich zum Beispiel in ihrer Wohnung nicht zurecht, verlegten Dinge oder würden vertraute Personen nicht wiedererkennen. Diese Verhaltensweisen führten bei pflegenden und betreuende Angehörigen oft zur Verunsicherung. 

„Deswegen ist es wichtig, sich zu informieren und Rat zu suchen. Denn mehr Wissen kann dabei helfen, Unsicherheiten abzubauen und mehr Verständnis im Familien- und Bekanntenkreis zu schaffen“, steht in der Mitteilung der Veranstalter.

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