Für Philipp Waldhoff endet ein Abenteuer



Ennigerloh / Amman (hoh) - Das Abenteuer geht zu Ende. „Ja, das war es wohl“, sagt Philipp Waldhoff, der am heutigen Freitag nach vier Monaten zum ersten Mal wieder deutschen Boden betritt. Wenn der 26-jährige Ennigerloher am Frankfurter Flughafen landet, ist Jordanien weit, weit weg.

Philipp Waldhoff aus Ennigerloh hat ein Praktikum in Jordanien absolviert.

Auf dem viereinhalbstündigen Heimflug werden ihn gemischte Gefühle begleiten. „Einerseits freue ich mich auf zu Hause, meine Familie und meine Freunde, andererseits war die Zeit richtig schön. Ich bin froh, diesen Schritt getan zu haben“, sagt Philipp Waldhoff an einem seiner letzten Tage während seines Auslandspraktikums in dem arabischen Land – fernab der gewohnten Umgebung, mitten in einer anderen Welt.

Der angehende Umwelt-Ingenieur, der in Höxter studiert, nahm in Jordanien an einem internationalen Projekt teil. In diesem wird vor allem erforscht, wie man an der Tatsache etwas ändern kann, dass Jordanien eines der wasserärmsten Länder der Welt ist. Philipp Waldhoff sammelte beispielsweise Daten bezüglich der Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser zur Bewässerung in der Landwirtschaft, damit langfristig Trinkwasser gespart wird. Ziemlich kompliziert – genauso wie die erste Tage in dem fremden Land. „Ich musste mich daran erst gewöhnen“, sagt er, „aber die Menschen hier machen es einem wirklich leicht.“

Gleich im nächsten Moment erzählt Philipp Waldhoff eine Anekdote, die viele westliche Klischees über arabische Länder ad absurdum führt: „Wenn man auf der Straße angesprochen wird, fragen die Menschen oft: ,Wie lange bleibst Du?’ Dann antworte ich, dass ich für vier Monate hier bin, und die Jordanier sagen: ,Ach, bleib doch einfach für immer!’“

Mehr über den Aufenthalt von Philipp Waldhoff in Jordanien lesen Sie in der „Glocke“-Ausgabe am Donnerstag. 

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